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Am Mittwoch beginnt die Entwaffnung der FARC in Kolumbien

In Kolumbien soll am Mittwoch die im Friedensprozess vorgesehene Entwaffnung der ehemaligen Guerilla-Organisation FARC beginnen. "Wir sind bereit, am 1. März damit zu beginnen, uns zu entwaffnen. Aber das ist auch ein 'Geben und Nehmen' der beiden Seiten, und wir erwarten, dass auch der Staat sein Wort hält", sagte FARC-Sprecher Pablo Catatumbo der Zeitung "El Tiempo". Nach dem vorliegenden Plan soll die Entwaffnung am 31. Mai abgeschlossen sein. Eine internationale UN-Beobachterkommission begleitet den Prozess.

Regierung und FARC hatten sich im vergangenen Jahr nach vierjährigen Verhandlungen auf ein Friedensabkommen verständigt. In Folge der Abmachung haben in den vergangenen Wochen rund 7.000 Kämpfer ihre Stellungen in den Bergen und im Dschungel des südamerikanischen Landes verlassen, um in sogenannten Befriedungszonen ihre Waffen niederzulegen und den Wiedereingliederungsprozess in die Gesellschaft voranzutreiben. Dabei gab es aus Reihen der FARC immer wieder Kritik an der Regierung, die in diesen Lagern für nur unzureichende Lebensbedingungen gesorgt habe.

Den Vereinten Nationen und der Kirche zufolge stießen zuletzt vermehrt andere illegale Gruppen wie rechtsgerichtete Paramilitärs in das Machtvakuum. Der jahrzehntelange Konflikt zwischen Staat und Guerilla kostete rund 300.000 Menschenleben und führte zu mehr als sieben Millionen Binnenflüchtlingen.

KNA

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