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Argentinische Bischöfe wollen arme Menschen stärker einbinden

Der neue Vorsitzende der argentinischen Bischofskonferenz, Bischof Oscar Ojea, will die Kirche im Heimatland von Papst Franziskus stärker in den gesellschaftlichen Dialog einbinden.

„Wir werden dafür arbeiten, dass niemand ausgeschlossen bleibt“, sagte Ojea, der in der vergangenen Woche an die Spitze des Episkopats gewählt wurde, laut Angaben der Tageszeitung „La Nacion“ während einer Pressekonferenz am Montag (Ortszeit) in Buenos Aires. „Unser Platz als Priester ist beim Volk - und besonders an der Seite unserer besonders armen Brüder“, betonte Ojea.

Einer der Arbeitsschwerpunkte der Kirche müsse es sein, all denjenigen Jugendlichen zu helfen, die vom Drogenhandel bedroht oder bereits drogenabhängig seien. Niemand dürfe deswegen stigmatisiert werden, unterstrich Ojea.

Zugleich erklärte der Bischof von San Isidro, die Kirche werde alle Anstrengungen unternehmen, um „die besten Bedingungen zu schaffen“, damit ein Besuch von Franziskus in seiner Heimat bald möglich sei. Allerdings wisse nur der Papst selbst, wann der geeignete Moment gekommen sei. Noch vor dem Jahreswechsel will sich die neue Spitze der argentinischen Bischofskonferenz den Angaben zufolge mit Staatspräsident Mauricio Macri treffen.

KNA

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