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Bericht: Bischöfe in Nigeria fordern Entschädigungen

Im Norden Nigerias sollen nach dem Willen mehrerer katholischer Bischöfe offenbar Opfer der Terrorgruppe Boko Haram sowie Gemeinden, deren Kirchen zerstört wurden, von der Regierung entschädigt werden. Das berichtet die Nigerianische Nachrichten-Agentur NAN am Mittwoch.

Matthew Man-oso Ndagoso, Erzbischof von Kaduna, kritisierte bei einem Treffen mit Journalisten, dass die Regierung bis heute keinen Versuch unternommen habe, nach Angriffen Betroffene zumindest finanziell zu unterstützen. Dabei lägen einige Anschläge bereits mehr als sechs Jahre zurück.

Der frühere Präsident Goodluck Jonathan hatte eine Entschädigung abgelehnt. Nachfolger Muhammadu Buhari richtete einen Kompensationsleistungsfonds für Boko-Haram-Opfer ein. Schätzungen zufolge sind in den vergangenen Jahren im Norden Nigerias mindestens 20.000 Menschen durch die Terrormiliz ums Lebens gekommen. Sie zerstörte Dörfer und brannte Schulen, Krankenhäuser und Märkte nieder.

KNA

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