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Ein Drittel der Opfer von Menschenhandel in Europa sind Kinder

Ein Drittel der Opfer von Menschenhandel in Europa sind Kinder. Das geht aus einer Studie hervor, die am Donnerstag in Straßburg von der Europarats-Expertengruppe GRETA veröffentlicht wurde. Zwischen 2012 und 2015 seien insgesamt 4.361 minderjährige Opfer von Menschenhandel in zwölf europäischen Ländern identifiziert worden, heißt es in dem Bericht.

Die Experten kritisieren, dass viele Kinder, die Opfer von Menschenhandel geworden seien, nicht die Unterstützung erhielten, die ihnen zustehe. Dazu gehöre etwa eine sichere und angemessene Unterkunft sowie ein gesetzlicher Vormund. Bei einigen Opfern würden sogar Straftaten geahndet, zu denen sie gezwungen worden seien.
Die Formen der Ausbeutung variierten von Land zu Land. Die Kinder würden etwa sexuell ausgebeutet oder gezwungen zu betteln, zu arbeiten oder würden zwangsverheiratet. Zudem betonen die Experten, dass insbesondere unbegleitete Minderjährige Opfer von Menschenhandel werden könnten. Behörden hätten oft keine Informationen, um sie aufzuspüren.
Das Experten-Netzwerk GRETA wurde 2009 vom Europarat ins Leben gerufen, nachdem die Konvention zur Bekämpfung des Menschenhandels in Kraft trat. Die Experten beobachten die Umsetzung der Konvention in den Unterzeichnerstaaten.

KNA

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