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Fast 40 Prozent lebten 2015 in einem Haushalt ohne Partner

Fast 40 Prozent der Erwachsenen in Deutschland haben im Jahr 2015 in einem Haushalt ohne Partner gewohnt. Das sei ein neuer Rekordwert, berichtet die "Welt" (Freitag) unter Berufung auf eine Sonderauswertung des Statistischen Bundesamtes. In mehreren Ländern wie Hamburg und Sachsen war die Zahl demnach zuletzt rückläufig.

Die Sonderauswertung der Statistiker zeige, dass in den meisten Ländern der Anteil der Erwachsenen, die vom Mikrozensus als "Personen ohne Paarbeziehung" erfasst würden, weiter ansteige. Besonders deutlich sei diese Entwicklung zuletzt in Bremen, Hessen, Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein gewesen.
In mehreren anderen Bundesländern dagegen fiel den Angaben zufolge der Anteil zuletzt. In Hamburg etwa sei er zwischen 2013 und 2015 stetig zurückgegangen – von 49,0 auf 48,3 Prozent, der niedrigste Wert seit 2009. Ähnlich sei die Entwicklung im Saarland, in Sachsen und Thüringen. Für das Saarland wiesen die Statistiker mit 39,7 Prozent den niedrigsten Single-Anteil seit 2012 aus. In Sachsen liege der Wert bei 36,8 Prozent – in keinem anderen Jahr seit 2005 war er in dem Freistaat niedriger, wie es hieß.
Das bedeute nicht, dass in diesen Bundesländern die Ehe auf dem Vormarsch sei. In Hamburg war den Angaben zufolge der Anteil der Erwachsenen, die mit ihrem Ehepartner zusammen wohnen, zwischen 2013 und 2015 leicht rückläufig. In nicht ehelichen Lebensgemeinschaften lebten mittlerweile 8,4 Prozent der Menschen ab 18 Jahren. 2005 seien es noch 7,2 Prozent gewesen.
Es wird darauf hingewiesen, dass der Single-Anteil in Deutschland geringer sei, als in der amtlichen Statistik ausgewiesen. Denn als "Personen in Paarbeziehungen" werden den Angaben zufolge vom Mikrozensus nur Menschen erfasst, die gemeinsam wohnen. Getrennt lebende Paare, die zum Beispiel eine Pendler-Beziehung führen, fallen demnach automatisch in die Kategorie "ohne Paarbeziehung".

KNA

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