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Merkel spricht mit al-Sisi über Flüchtlinge - keine Auffanglager

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat mit Ägyptens Präsident Abdel Fattah al-Sisi über Flüchtlinge und die Zusammenarbeit beim Thema Migration gesprochen. Ägypten stehe angesichts einer Vielzahl von Flüchtlingen vor großen Herausforderungen, sagte Merkel am Donnerstag nach einem Treffen mit Al-Sisi in Kairo. Man habe erneut über die illegale Migration nach Libyen und die Zusammenarbeit beim Thema Grenzsicherung gesprochen. Es müsse verhindert werden, dass Schlepper und Schmuggler weitere Fluchtrouten nach Europa etablierten.

Kairo (KNA) Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat mit Ägyptens Präsident Abdel Fattah al-Sisi über Flüchtlinge und die Zusammenarbeit beim Thema Migration gesprochen. Ägypten stehe angesichts einer Vielzahl von Flüchtlingen vor großen Herausforderungen, sagte Merkel am Donnerstag nach einem Treffen mit Al-Sisi in Kairo. Man habe erneut über die illegale Migration nach Libyen und die Zusammenarbeit beim Thema Grenzsicherung gesprochen. Es müsse verhindert werden, dass Schlepper und Schmuggler weitere Fluchtrouten nach Europa etablierten.

Derzeit lebten etwa 1.000 ausreisepflichtige ägyptische Staatsbürger, in Deutschland, so Merkel. Über ihre Rückkehr und die Beschleunigung künftiger Rückführungen werde verhandelt. Es gehe jedoch nicht darum, "dass Menschen, die gar nicht aus Ägypten gekommen sind", von Ägypten zurückgenommen würden.

Mit Blick auf die Menschenrechtlage forderte die Kanzlerin von Ägypten eine Verbesserung der zivigesellschaftlichen Möglichkeiten von Nichtregierungsorganisationen. Zudem habe man mit Blick auf die Tätigkeit politischer Stiftungen Fortschritte erzielt. Diese sollen den Angaben zufolge künftig freier ihrer Arbeit nachgehen können.

Unterdessen erteilte Präsident al-Sisi angeblichen Plänen zu Auffanglagern für Flüchtlinge in Ägypten eine Absage. Es gebe keine "Ghettos oder Lager für Flüchtlinge" im Land. In Ägypten lebten mehr als fünf Millionen Flüchtlinge mitten unter den Ägyptern.

Mit Blick auf die Menschenrechte verwies al-Sisi auf die schwierige Sicherheitslage im Land. Angesichts der Bedrohung durch Terrorismus seien manche Maßnahmen notwendig. Es gebe keine Rechtfertigung "eine Kirche anzugreifen oder sie zu bombardieren" oder Andersgläubige zu bedrohen.

KNA

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