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Mittagsgebet des Papstes unter strengen Sicherheitsvorkehrungen

Unter hohen Sicherheitsvorkehrungen hat Papst Franziskus am Sonntag sein Mittagsgebet im Vatikan gehalten. Besucher mussten sich Taschenkontrollen unterziehen; umliegende Straßen waren weiträumig für den Verkehr gesperrt. Unter den Kolonnaden des Petersplatzes waren zahlreiche Polizisten postiert.

An den Schutzmaßnahmen wirkten auch beträchtliche Einheiten von Militär, Carabinieri und städtischen Ordnungskräften mit.
 
Eine Polizeisprecherin sagte auf Anfrage, die Zahl der Einsatzbeamten sei trotz der jüngsten Anschläge in anderen europäischen Städten nicht erhöht worden. Auch Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin hatte am Freitag erklärt, es gebe im Vatikan "keine zusätzlichen Maßnahmen". Alarmstufe und Sicherheitsvorkehrungen blieben unverändert.
Am frühen Sonntagmorgen kreiste erneut ein Polizeihubschrauber ausdauernd über der römischen Innenstadt. Tags zuvor hatte eine ferngesteuerte Drohne, die über dem historischen Zentrum gesichtet worden war und sich auf den Vatikan zubewegte, für einen großen Polizeieinsatz mit Hilfe eines Helikopters gesorgt. Zu dem Überwachungsflug am Sonntag sagte die Polizeisprecherin, es handele sich um einen Routineeinsatz.
Lokalen Onlinemedien zufolge hatte eine kleine Drohne über dem römischen Pantheon am Sonntagmorgen die Carabinieri im nahe gelegenen Senat alarmiert. Als Pilot sei ein 37-jähriger Tourist aus den USA identifiziert worden. Nach der Landung seines Fluggeräts wurde er auf eine Wache gebracht und wegen Verletzung der Flugverbotszone sowie der Auslösung eines Polizeieinsatzes angezeigt.

KNA

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