NACHRICHTEN

UN besorgt über Lage in Syrien - Engpässe in Jemen und Nigeria

Ungeachtet der für Donnerstag in Genf angesetzten Friedensgespräche unter Leitung der UN bleibt die Lage in Syrien angespannt. Die Leiden der Zivilbevölkerung gingen auch im sechsten Kriegsjahr vielerorts weiter, betonte die Exekutiv-Direktorin des Welternährungsprogramms (WFP) der Vereinten Nationen, Ertharin Cousin, gegenüber der "Süddeutschen Zeitung (Mittwoch). "Syrien war einmal der Brotkorb der Region. Jetzt schrumpft die Landwirtschaft jedes Jahr um 50 Prozent", sagte Cousin. Millionen Einwohner seien auf Hilfslieferungen angewiesen. Zugleich lebten 700.000 Menschen in belagerten Regionen, die durch das WFP nur unregelmäßig erreicht würden.

Mit Sorge beobachte man allerdings auch die Situation in Nigeria, dem Südsudan oder Jemen, so Cousin weiter. "Wir haben allein in Nigeria drei Millionen Menschen, deren Versorgung mit Nahrungsmitteln unsicher ist." Die islamistische Terrorgruppe Boko Haram halte in einigen Regionen immer noch die Kontrolle.
Im Jemen "müssen wir sechs Millionen Menschen ernähren, aber wir können unsere Ausgaben nur zu 35 Prozent decken", sagte die WFP-Vertreterin. "Daher können wir nur 15 Prozent einer Tagesration geben. Wir versuchen aber, Kindern unter fünf die volle Ration zu geben."
Zugleich beklagte Cousin Schieflagen bei der Finanzierung. Im vergangenen Jahr habe das WFP mehr Geld denn je zur Verfügung gehabt, "und immer noch haben wir nur die Hälfte dessen, was wir bräuchten". Viele Geber widmeten ihr Geld bestimmten Regionen, sodass beispielsweise die Ausgaben für Syrien zwar gedeckt seien. "Aber in Jemen oder Haiti sieht das ganz anders aus, die stehen nicht so im Fokus. Die einen Kinder machen wir satt, die anderen nicht."

KNA

Heiliger des Tages

Umfragen

Bistum Augsburg

> Ausgabe 9/2017: Ottmaringer Erklärung der Fokolar-Bewegung
> Ausgabe 6/2017: Wort der deutschen Bischöfe – Einladung zu einer erneuerten Ehe- und Familienpastoral im Licht von Amoris laetitia
> Ausgabe 3/2017: Botschaft von Papst Franziskus zum 103. Welttag des Migranten und Flüchtlings
> Ausgabe 51/52: Botschaft des Heiligen Vaters Papst Franziskus zur Feier des Weltfriedenstages am 1. Januar 2017
> Ausgabe 49/2016: Ökumene ist Rückkehr zum Auftrag. Eine Zeitansage zur Einheit der Christen von Bischofsvikar Prälat Bertram Meier.
> Ausgabe 47/2016: Apostolisches Schreiben von Papst Franziskus „Misericordia et misera“ zum Abschluss des außerordentlichen heiligen Jahres der Barmherzigkeit
> Ausgabe 44/2016: Gemeinsames ökumenisches Gebet in der lutherischen Kathedrale von Lund: Homilie des Heiligen Vaters
> Ausgabe 44/2016: Gemeinsame Erklärung anlässlich des gemeinsamen katholisch-lutherischen Reformationsgedenkens; Lund, 31. Oktober 2016
> Ausgabe 41/2016: Interview mit Generalvikar Harald Heinrich über die Pastoralvisitation im Dekanat Benediktbeuern und zur Pastoralen Raumplanung
> Ausgabe 42/2016: Botschaft von Papst Franziskus zum Weltmissionssonntag am 23. Oktober 2016
> Ausgabe 36/2016: Botschaft von Papst Franziskus zum 50. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel am 11. September 2016
> Ausgabe 34/2016: Diözesanrichter Alessandro Perego erläutert das interne Vorgehen bei Missbrauchsfällen
> Ausgabe 33/2016: Interview mit Psychotherapeutin Helga Kramer-Niederhauser zum Thema Missbrauch und sexualisierte Gewalt
> Ausgabe 32/2016: Interview mit Brigitte Ketterle-Faber, Missbrauchs-Beauftragte der Diözese Augsburg
> Ausgabe 5/2015: Botschaft von Papst Franziskus zur Fastenzeit 2016
> Ausgabe 4/2016: Interview mit Dogmatik-Professorin Gerda Riedl über den Jubiläumsablass im Heiligen Jahr
> Ausgabe 53/2016: Botschaft des Heiligen Vaters Papst Franziskus zur Feier des Weltfriedenstages - 1. Januar 2016

Service

Info-Links