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US-Bischöfe kündigen schnelle "Irma"-Hilfe an

Die katholische Kirche in den USA will für die Opfer des Hurrikans "Irma" im Süden Floridas schnelle Hilfe für die Betroffenen leisten. Der Vorsitzende der US-Bischofskonferenz, Kardinal Daniel DiNardo von Galveston-Houston, kündigte an, eng mit den einzelnen Diözesen zusammenzuarbeiten.

"In einer Zeit wie dieser, in der unsere Ausdauer auf die Probe gestellt wird, bitten wir Gott, uns Kraftreserven und Mitgefühl für jene zu geben, die so schwer leiden", erklärte er. Die Nation müsse so kurz nach den sintflutartigen Überschwemmungen in Texas nun auch die Herausforderung des Orkans "Irma" meistern, so der Kardinal, dessen Diözese selbst im August schwer vom Hurrikan "Harvey" verwüstet wurde.

Die Hauptwucht von "Irma" hatte am Sonntag die südlichen Regionen Floridas und deren vorgelagerte Inseln, die sogenannten Keys, erreicht. Mehr als zwei Million Menschen sind derzeit ohne Strom. Rund 6,3 Millionen Menschen des Bundesstaates wurden oder sollen noch evakuiert werden. Viele Bewohner sind auf dem Weg Richtung Norden. Rund 50.000 Menschen fanden über das Wochenende Schutz in Schulen, Gemeindezentren und Kirchen.

Floridas Gouverneur Rick Scott warnte vor allem vor einer Sturmflut in der Tampa Bay, an der Westküste. "Das ist der katastrophalste Sturm, den der Staat je gesehen hat", sagte er. Windgeschwindigkeiten von mehr als 200 Meilen wurden gemessen. Auch in den benachbarten Bundesstaaten Georgia und South Carolina ordneten die Regierungen Evakuierungen an.

KNA

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