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US-Hauptstadt Washington erlaubt ärztliche Beihilfe zum Suizid

Die US-Hauptstadt Washington erlaubt ab sofort ärztliche Beihilfe zum Suizid. Sie hat sich den sechs Staaten im Land angeschlossen, die es Ärzten erlauben, Medikamente für kranke Patienten zu verschreiben, die ihr Leben beenden wollen. Der Stadtrat hatte im Dezember für das sogenannte "Tod mit Würde-Gesetz" gestimmt.

Da der District of Columbia, also der Regierungssitz, kein eigener Bundesstaat ist und der Rechtsaufsicht des US-Kongresses unterliegt, hätten der Senat und das US-Repräsentantenhaus das Gesetz verhindern können. Die Frist dazu endete am 17. Februar. Da eine Intervention ausblieb, trat das Gesetz jetzt in Kraft.

Lebensrechtsgruppen hatten gehofft, der Kongress werde auf die Entscheidung einwirken. Ärzte-, Senioren- und Behindertenverbände sowie die katholische Kirche lehnen ärztliche Sterbehilfe ab. "Wir werden weiter für den Respekt für jede Lebensphase - von der Geburt bis zum natürlichen Tod - eintreten", sagte ein Sprecher der Katholischen Konferenz des District of Columbia in einer ersten Reaktion.

Das nun gültige Gesetz erlaubt es Ärzten, tödliche Medikamente an Patienten abzugeben, die voll zurechnungsfähig sind und die eine Diagnose vorlegen können, die ihnen noch eine Lebenserwartung von sechs oder weniger Lebensmonaten gibt.

Die US-Hauptstadt schließt sich damit der Praxis an, die schon in Vermont, Oregon, Montana, Kalifornien, Colorado und im Bundesstaat Washington gilt. In 22 anderen US-Staaten ist die ärztliche Beihilfe zum Suizid verboten.

KNA

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