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Weniger junge Flüchtlinge in Deutschland vermisst

Die Zahl der vermissten Flüchtlingskinder in Deutschland ist stark zurückgegangen. Derzeit würden noch 6.500 Kinder und Jugendliche vermisst, die ohne ihre Eltern nach Deutschland gekommen waren, berichtet die "Neue Osnabrücker Zeitung" (Freitag) unter Berufung auf Zahlen des Bundeskriminalamtes (BKA).

Das sei gut ein Viertel weniger als noch vor einem Jahr. Bei den Verschwundenen handele es sich größtenteils um Jugendliche zwischen 14 und 17 Jahren. 945 der Vermissten seien Kinder.

Eine BKA-Sprecherin nannte zwei Gründe für den deutlichen Rückgang. Viele als vermisst gemeldete Kinder und Jugendliche tauchten wieder auf. Zudem kämen derzeit deutlich weniger Flüchtlinge nach Deutschland.

Das BKA bezeichnete die meisten Fälle als harmlos. Viele Jugendliche seien 2015 in deutschen Städten durchgereist und hätten die Aufnahmelager verlassen, um zu Verwandten zu fahren, ohne sich abzumelden. Auch tauchten viele mehrfach in der Datei auf, etwa mit unterschiedlicher Schreibweise. Die Statistik verzerre die Zahlen nach oben.

KNA

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