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WhatsApp-Jugendgebetsinitiative öffnet sich für Erwachsene

Die im Bistum Augsburg entstandene Aktion "Einfach gemeinsam BETEN" zieht weitere Kreise. Die Initiative habe Österreich, die Schweiz und Rom erreicht, teilte das Bistum am Montag mit. Außerdem gebe es Interesse in Kroatien. Das über tägliche, via WhatsApp verbreitete Impulse entstandene Gebetsnetz verbinde inzwischen mehr als 2.000 Jugendliche in über 100 Gruppen, berichtete der Weißenhorner Jugendpfarrer Daniel Rietzler. Ab kommendem Sonntag können sich offiziell auch Erwachsene beteiligen. Koordiniert wird die Aktion über die Internetseite www.credo-online.de.

Die Initiatoren zeigten sich erfreut über die große Resonanz. Rietzler sagte, dass die Jugendlichen damit zu Vorbildern für das Gebetsleben Erwachsener würden, freue ihn als Jugendpfarrer ganz besonders. Die jungen Teilnehmer seien schon einen Schritt weiter und bereiteten eine neue Initiative unter dem Motto "Einfach gemeinsam DIENEN" vor. So sei eine Gruppe in ein Pflegeheim gegangen und habe dort mit den Bewohnern und deren Angehörigen gespielt und gesungen. Mit diesem Beispiel sollen auch andere motiviert werden, sich in ihrer Gemeinde sozial zu engagieren, sagte der Jugendpfarrer.
"Einfach gemeinsam BETEN" zielt darauf ab, dass sich die Teilnehmer morgens und abends insgesamt 15 Minuten Zeit nehmen für Gott. Feste Bestandteile sind Grundgebete wie das Vaterunser, wechselnde Audio-Impulse und ein kurzer Tagesrückblick. Mit diesen Hilfestellungen sollen junge Leute ein persönliches Gebetsleben entwickeln und sich zugleich als Teil einer größeren Glaubensgemeinschaft begreifen. Die Initiative wurde angeregt durch Erfahrungen beim Weltjugendtag 2016 in Krakau.

KNA

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