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22. Goldenes Sportabzeichen für Bambergs Erzbischof Schick

Mehr Sprünge als im Vorjahr, etwas langsamer auf drei Kilometern: Der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick (68) hat zum 22. Mal das Goldene Sportabzeichen abgelegt.

Dabei schaffte der fitte Kirchenmann in der Disziplin Seilspringen 108 Sprünge, sechs mehr als im Jahr zuvor, wie das Erzbistum Bamberg am Freitag mitteilte. Beim 3.000-Meter-Lauf war Schick mit 17:43 Minuten dagegen 19 Sekunden langsamer als im Vorjahr. Im Standweitsprung (2:03 Meter) und im 50-Meter-Lauf hielt er nahezu die Ergebnisse aus dem Vorjahr.

Das erste Goldene Sportabzeichen legte Schick, der jeden Tag frühmorgens zwischen acht und zehn Kilometer joggt, 1996 als Generalvikar in Fulda ab. „Beim Laufen erwachen mit dem Körper auch Geist und Seele“, sagt er. Es sei die Pflicht eines Christen, nicht nur den Geist, sondern auch den Körper gesund und fit zu erhalten. Der Sport dürfe aber nicht zur Ersatzreligion verkommen. „Man kann beobachten, dass der Kult um den Sport mancherorts religiöse Züge annimmt“, so Schick. Sport dürfe aber nicht zur Hauptsache und nicht nationalistisch missbraucht werden.

KNA

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