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Papst: "Wir sind geschaffen, um zu lieben und geliebt zu werden"

Gottes- und Nächstenliebe sind nach den Worten von Papst Franziskus das „große Gebot“ des Christentums. Der Mensch sei „geschaffen, um zu lieben und geliebt zu werden“, sagte er bei seinem Mittagsgebet am Sonntag auf dem Petersplatz. Gott, der selbst Liebe sei, wolle den Menschen an seinem Leben teilhaben lassen, um von Gott „geliebt zu werden und ihn zu lieben, und um mit ihm alle anderen Menschen zu lieben“. Dies sei „der Traum Gottes für den Menschen“, so der Papst.

Zwar seien nach jüdischer Überlieferung die Zehn Gebote die wichtigsten religiösen Maßgaben, da sie nach biblischem Zeugnis von Gott persönlich an Mose übergeben worden seien. Aber ohne Liebe zu Gott und dem Nächsten lasse sich dieser Bund vom Sinai nicht halten. Man könne viele gute Taten vollbringen und Vorschriften erfüllen; „aber wenn du keine Liebe hast, nützt das nichts“, sagte Franziskus.

Der Papst bezog sich dabei auf einen biblischen Bericht, nach dem Jesus von Pharisäern nach dem wichtigsten Gebot gefragt wird. Jesu Antwort mit dem Doppelgebot der Gottes- und Nächstenliebe wolle „Ordnung in ihre Religiosität bringen“ und bekräftigen, „was wirklich zählt“, sagte Franziskus.

KNA

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