THEMEN DER WOCHE
KATHOLISCHE SONNTAGSZEITUNG FÜR DAS ERZBISTUM BERLIN
Ausgabe 10 vom 13./14. März
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Kein „katholisches“ Problem: neue Missbrauchsfälle
Bis zum vergangenen Wochenende schien der Missbrauch an Kindern und Jugendlichen ausschließlich ein Problem katholischer Internatsschulen zu sein. Nun sieht sich mit der Odenwald-Schule im hessischen Heppenheim auch eine deutsche Vorzeige-Schule der Reformpädagogik massiven Vorwürfen wegen sexuellen Missbrauchs von Schülern ausgesetzt. Das Thema weitet sich zu einem gesellschaftlichen Abgrund aus.
Mehr dazu in der SonntagsZeitung auf Seite 3
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Menschen ohne Papiere: Kirche leistet Lobbyarbeit
Eigentlich dürfte es sie gar nicht geben: Menschen ohne legalen Aufenthaltsstatus. Aber es gibt sie. Hunderttausende – so wird geschätzt – allein in Deutschland. Dass irreguläre Zuwanderer nicht nur als Problem oder gar Bedrohung für das Zielland gesehen, sondern die Sorgen und Zwänge eines „Lebens in der Illegalität“ verstanden und diskutiert werden, ist nicht zuletzt ein Verdienst der Kirche.
Mehr dazu in der SonntagsZeitung auf Seite 6/7
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Bald Termin für Seligsprechung?
Papst Benedikt XVI. kündigt während seines Besuchs im portugiesischen Marienwallfahrtsort Fatima am 13. Mai möglicherweise einen Termin für die Seligsprechung von Johannes Paul II. an. Dies verlautete aus gut informierten Kreisen in Warschau. Doch die Prüfungen eines für die Seligsprechung notwendigen Wunders laufen noch – und drohen laut einem Bericht der polnischen Zeitung „Rzeczpospolita“ sogar negativ auszufallen.
Mehr dazu in der SonntagsZeitung auf Seite 8
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Franziskanerin mit roter Aidsschleife am Habit
Wenn Schwester M. Juvenalis Lammers im Ordenskleid unterwegs ist, steckt am Habit die rote Aids-Schleife neben dem Tau, dem „Markenzeichen“ der franziskanischen Spiritualität. Die Franziskanerin hat 1997 in Berlin-Pankow den ambulanten Hospizdienst „Tauwerk“ gegründet. Die Mitarbeiter von Tauwerk“ begleiten schwerkranke und sterbende Menschen mit Aids und bieten deren Angehörigen und Freunden Hilfe an. Das kann auch mal bedeuten, mit einem Kampfhund „Gassi“ zu gehen.
Mehr dazu in der SonntagsZeitung auf Seite I
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Schulwettbewerb: Kindsein in China
Ist China ein Reich für Kinder oder nicht? Im Rahmen eines politischen Schulwettbewerbs haben sich Achtklässler der Katholischen Schule Liebfrauen in Berlin-Charlottenburg mit dieser Frage beschäftigt. „Auf keinen Fall“ ist China das, heißt das Fazit der 14-jährigen Luja, nachdem sie gemeinsam mit ihren Klassenkameraden und den Lehrern zwei Monate lang recherchiert hat, wie Kinder in China leben. Die Arbeit der Schüler wurde von der Jury des Schulwettbewerbs mit einem 5. Platz und 250 Euro für die Klassenkasse gewürdigt.
Mehr dazu in der SonntagsZeitung auf Seite III