THEMEN DER WOCHE
KATHOLISCHE SONNTAGSZEITUNG FÜR DAS ERZBISTUM BERLIN
Ausgabe 36 vom 11./12. September
Er sollte das „irrtumslose Lehramt der Kirche“ gegen die „Irrtümer der Gegenwart“ verteidigen: der Antimodernisteneid. Vor 100 Jahren führte ihn Papst Pius X. ein. Bis 1967 musste er von angehenden Priestern abgelegt werden. Der Münchner Dogmatik-Professor Pfarrer Peter Neuner äußert sich im Interview zur damaligen Angst der Kirche vor der Moderne.
Mehr dazu in der SonntagsZeitung auf Seite 3
Haushoch ist die Fontäne, die das Löschboot in den Himmel schickt. Ein Gruß der Feuerwehrleute an die Madonna dell’Angelo, an die kleine Marienstatue auf großer Tour. Alle fünf Jahre umrundet sie in einer Prunkbarke ihr Heimatstädtchen Caorle, die Ferienhochburg an der Adria. Der Legende nach wurde die hölzerne Figur von einem Fischer aus dem Meer geborgen. Seither hat Maria dell’ Angelo ihren festen Platz im örtlichen Festkalender: Die Prozession am Sonntag nach Mariä Geburt ist ihrem Fund gewidmet.
Mehr dazu in der SonntagsZeitung auf Seite 7
Sechs Jahre lang haben Politiker, Juristen, Mediziner und Kirchen darum gerungen: Nach einer intensiven Debatte beschloss der Bundestag im Juni 2009 eine neue Regelung zur Patientenverfügung. Drei Monate darauf trat sie in Kraft. Ein Jahr später ist offen, ob das neue Gesetz am Sterbebett wirklich weiterhilft.
Mehr dazu in der SonntagsZeitung auf Seite 12
Eine korrupte Regierung, Armut, Krankheiten. Die Probleme im Kongo seien vielfältig, sagt Professor Jean Akenda von der Katholischen Hochschule in Kinshasa. Der Priester versucht seit Jahren, bedürftigen jungen Menschen ein Studium zu ermöglichen. Die Gemeinde Maria Frieden in Berlin-Mariendorf unterstützt ihn dabei. Vor kurzem war Professor Akenda in Berlin zu Gast. Die Katholische SonntagsZeitung sprach mit ihm über seine „Kongo-Initiative“.
Mehr dazu in der SonntagsZeitung auf Seite I
400 Gläubige pilgerten am vergangenen Samstag nach Bergen auf Rügen. In der evangelischen Kirche St. Marien feierten sie zusammen mit Dekan Michael Pietrus einen Wallfahrtsgottesdienst. „Die Geburt Mariens setzt uns in direkte Verbindung zu der Menschwerdung Gottes und unserer Erlösung durch Jesus Christus“, sagte er in seiner Predigt.
Mehr dazu in der SonntagsZeitung auf Seite III
