THEMEN DER WOCHE
KATHOLISCHE SONNTAGSZEITUNG FÜR DEUTSCHLAND
Ausgabe 4 vom 30./31. Januar
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Seelsorge in der digitalen Welt
Priester sollen online künftig mehr Präsenz zeigen. Dazu rief Papst Benedikt XVI. in seiner Botschaft zum Welttag der Kommunikationsmittel auf, die soeben veröffentlicht wurde. Die digitale Welt sei Anreiz für Begegnung und Dialog und eröffne neue Kommunikationswege, die für den priesterlichen Dienst immer wichtiger würden, sagte der Papst. Es sei an ihnen, „dem Kommunikationsstrom des Internet eine Seele zu geben“ und dort ziellos Suchende für das Evangelium zu gewinnen.
Mehr dazu in der SonntagsZeitung auf Seite 3
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Ehrliche Worte zur Lage in Palästina
Anlässlich eines mehrtägigen Deutschland-Besuches hat der Lateinische Patriarch von Jerusalem, Erzbischof Fouad Twal, sein Bedauern darüber ausgedrückt, dass „die Palästinenser noch immer keinen eigenen Staat haben, in dem sie in Frieden und Harmonie mit ihren israelischen Nachbarn leben können“. Bei seinem Besuch im Augsburger Verlagshaus unserer Zeitung kritisierte Twal den fortschreitenden israelischen Siedlungsbau. Dem Augsburger Bischof Walter Mixa dankte er für dessen „ehrliche Worte“ zur Lage in Palästina.
Mehr dazu in der SonntagsZeitung auf Seite 6/7
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Christen und Muslime „im selben Boot“
Muslime und Christen sollten laut Deutscher Bischofskonferenz beim Eintreten für Religionsfreiheit an einem Strang ziehen. „Wir fühlen uns mit den muslimischen Freunden oft im selben Boot“, sagte der Sekretär der Deutschen Bischofskonferenz, Pater Hans Langendörfer SJ mit Blick auf das Straßburger Kruzifix-Urteil und das Minarett-Verbot in der Schweiz. Zur Religionsfreiheit gebe es keine Alternative.
Mehr dazu in der SonntagsZeitung auf Seite 12
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Klaus-Hemmerle-Preis für Erzbischof Nossol
Zum vierten Mal ist vorige Woche im Aachener Dom der Klaus-Hemmerle-Preis verliehen worden. Der undotierte Preis, den die Fokolar-Bewegung alle zwei Jahre im Gedenken an den 1993 verstorbenen Theologen verleiht, ging in diesem Jahr an Alfons Nossol, den emeritierten Erzbischof von Oppeln in Polen. Die Auszeichnung erhalten Menschen, die als Brückenbauer den Dialog zwischen Kirchen, Religionen und Weltanschauungen fördern.
Mehr dazu in der SonntagsZeitung auf Seite 13
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Schaufenster einer Region
Mit einem Paukenschlag hat in Essen das Kulturhauptstadtjahr begonnen. Zur Eröffnung des Programms von Ruhr.2010 wurde das Ruhr-Museum auf der Zeche Zollverein eingeweiht. Der Nachfolger des 1904 gegründeten Ruhrland-Museums, das sich bislang einen Gebäudekomplex mit dem Museum Folkwang hatte teilen müssen, ist das neue Schaufenster der Region. Auch das frühere Partnermuseum hat sich neu erfunden.
Mehr dazu in der SonntagsZeitung auf Seite 20