THEMEN DER WOCHE
KATHOLISCHE SONNTAGSZEITUNG FÜR DEUTSCHLAND

Ausgabe 15 vom 17./18. April

>>>
„Sonntags gehören Mami und Papi uns“
Das erste europäische Bürgerbegehren soll dem Sonntagsschutz gelten. „Sonntags gehören Mami und Papi uns“ lautet der abgewandelte ehemalige Gewerkschaftsslogan, mit dem der EU-Abgeordnete Martin Kastler (CSU) im Internet Unterstützer für seine Initiative sucht. Kastlers Aktion ist Teil einer großen Allianz für den freien Sonntag, die sich der schleichenden Entwicklung zur „Rund-um-die-Uhr-Gesellschaft“ entgegenstellt. Dem Netzwerk haben sich vielfältige Akteure aus Kirche, Gewerkschaften und Familienverbänden angeschlossen. Im Interview erklärt Kastler seine Initiative.

Mehr dazu in der SonntagsZeitung auf Seite 3

>>>
Pontifikat der Behutsamkeit
Am 19. April 2005 war der Nachfolger von Johannes Paul II. auf dem Stuhl Petri gefunden: Vor fünf Jahren wurde Kardinal Joseph Ratzinger, Präfekt der Glaubenskongregation, zum neuen Oberhirten von 1,2 Milliarden Katholiken gewählt. Vatikan-Korrespondentin Crista Kramer von Reisswitz erläutert wichtige Stationen des bisherigen Pontifikats, das ein Pontifikat der Behutsamkeit ist.

Mehr dazu in der SonntagsZeitung auf Seite 6/7

>>>
Integration wichtige Aufgabe der Weltkirche
Die katholische Kirche in Schweden könne auch Vorbild für Deutschland sein, sagte Erzbischof Ludwig Schick, Vorsitzender der Kommission Weltkirche der Deutschen Bischofskonferenz zum Abschluss der Schwedenreise der Bischöfe in Stockholm. Zuwachs erfahren die Gemeinden der Minderheit von rund 150.000 Katholiken in Schweden vor allem aus Osteuropa und Asien. Bis zu 80 Nationen kommen so zusammen. Als Weltkirche sei die katholische Kirche bestens geeignet, Gemeinschaft unter Menschen verschiedener Nationalität zu schaffen, fuhr Schick fort. Integration sei eine der wichtigsten Zukunftsaufgaben der Kirche.

Mehr dazu in der SonntagsZeitung auf Seite 9

>>>
Schätze aus dem Himalaya
„Bhutan - Heilige Kunst aus dem Himalaya“ lautet der Titel einer umfassenden Ausstellung, die derzeit im Museum für Ostasiatische Kunst in Köln zu sehen ist. Neben reich verzierten Rollbildern sind vergoldete Plastiken und Ritualobjekte zu bestaunen, die ein Bild vom religiösen Leben in dem kleinen Königreich hoch oben auf dem Dach der Welt zeichnen.

Mehr dazu in der SonntagsZeitung auf Seite 17

>>>
Erfolgreich trotz Lernbehinderung
Der Bielefelder Martin Psiorz leidet an einer Lernbehinderung: Er braucht oft länger als andere für die Verrichtung alltäglicher Dinge. In seinem Beruf stört Psiorz seine Behinderung nicht. Er arbeitet sehr erfolgreich in einer Produktionswerkstatt der von Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel. Ihr Namensgeber, der evangelische Pastor Friedrich von Bodelschwingh, starb vor 100 Jahren.

Mehr dazu in der SonntagsZeitung auf Seite 20

Archiv Jahr 2010

Archiv Jahr 2009