THEMEN DER WOCHE
KATHOLISCHE SONNTAGSZEITUNG FÜR DAS BISTUM REGENSBURG
Ausgabe 29 vom 24./25. Juli
Die Bundesregierung und alle Fraktionen haben im Bundestag religiöse Verfolgung weltweit beklagt. Dabei verwiesen Redner der Koalition besonders auf den hohen Anteil an Christen unter den Verfolgten. Außenminister Guido Westerwelle (FDP) bezeichnete das Bekenntnis zur Religionsfreiheit als einen Kern deutscher Menschenrechtspolitik. „Wenn Millionen Christen ihren Glauben nicht frei leben können, dann sollten wir nicht schweigen“, sagte er.
Mehr dazu in der SonntagsZeitung auf Seite 3
„Leck geschlossen“, meldet der Ölkonzern BP. Nach mehreren erfolglosen Versuchen ist es ihm gelungen, den Ölausfluss im Golf von Mexiko zu stoppen. Ob und wie lange das neue Ventil tatsächlich halten wird, ist noch unklar. Klar ist aber, dass die Ölpest schwerwiegende Folgen für Mensch und Natur hat. Was darf der Mensch und was darf er nicht?, fragen Christen. Benedikt XVI. fordert eine Abkehr von Profitgier und Fortschrittsgläubigkeit. Projekte der Diözesen tragen dazu bei, das Klima zu schützen: Sie helfen, den Energieverbrauch zu senken.
Mehr dazu in der SonntagsZeitung auf Seite 6/7
Die Verschärfung der vatikanischen Normen zur Strafverfolgung bei Missbrauchsverbrechen innerhalb der Kirche scheint auf den ersten Blick eine Reaktion auf die Skandale des Jahres 2010 zu sein. Was in der jüngsten Debatte allerdings aus dem Blick geraten ist: Papst Benedikt XVI. hat schon als Präfekt der Glaubenskongregation in puncto Missbrauchsverbrechen eine Null-Toleranz-Linie verfolgt. Kardinalvikar Camillo Ruini (1991 bis 2008) erklärt die strikte Haltung des Kirchenoberhaupts im Interview.
Mehr dazu in der SonntagsZeitung auf Seite 8
Beim siebten Domforum, jener von Bischof Gerhard Ludwig Müller ins Leben gerufenen Vortragsreihe in der Regensburger Kathedrale, hat der ehemalige Präsident des Europäischen Parlaments, Professor Hans-Gert Pöttering, über „Christliche Werte in der europäischen Politik“ gesprochen.
Mehr dazu in der SonntagsZeitung auf Seite I
Bei der Verleihung der Missio canonica an 71 Lehrerinnen und Lehrer, die an Gymnasien, Realschulen und berufsbildenden Schulen der Diözese tätig sind, hat Bischof Gerhard Ludwig Müller betont, dass der Religionsunterricht nicht bloße Übermittlung religiösen Wissens sei, sondern ein Angebot umfassender Hilfe, das eigene Leben zu gestalten.
Mehr dazu in der SonntagsZeitung auf Seite II
