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Fastenzeit in der Corona-Pandemie: Werden Sie auf etwas verzichten?

Das Fasten ist diesmal eine besondere Herausforderung. Papst Franziskus mahnt dazu, Gott durch Verzicht in das Leben zu lassen. Doch viele Menschen sind nach monatelangem Corona-Lockdown des Verzichts müde. Wie werden Sie die Fastenzeit begehen?

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Der Vatikan droht bei Impfverweigerung mit Kündigung: Ist das nötig oder ungerechtfertigt?

Der Vatikan hat seinen Mitarbeitern per Dekret mögliche Versetzungen oder gar Kündigungen in Aussicht gestellt, sollten sie sich nicht gegen Corona impfen lassen. Ist dies ein nötiger Schritt zum Schutz der Allgemeinheit oder ungerechtfertigter Impfzwang? 

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Heiliger des Tages: 03. März
Hl. Petrus Renatus Rogue

Der Lazaristenpater Pierre-René Rogue lehrte als Professor am Seminar in Vannes. Weil er den Eid auf die Zivilkonstitution verweigerte, wurde er 1795 verhaftet und mit der Guillotine enthauptet.

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Veranstaltungskalender

03.05.2021 - 07.05.2021

Rom für Ehejubilare

 

„Für jetzt bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; doch am größten unter ihnen ist
die Liebe.“ (Kol 13,13)
Diesen Satz hat der Apostel Paulus damals den Menschen in Korinth zugerufen. Und
auch heute, fast 2000 Jahre später, hat er gewiss nicht an Gültigkeit verloren. Glaube,
Hoffnung und Liebe sind Tugenden, die direkt von Gott kommen und in unser Leben
Einzug halten können - bis hinein in die Ehe. Paulus hat erkannt: „…doch am größten
unter ihnen ist die Liebe“. Was das für uns bedeuten kann, zeigen die vielen Ehepaare,
die mehr als 25, 30, 40 oder 50 Jahre und darüber hinaus verheiratet sind: ein wahrer
Grund zu feiern und von Herzen „Danke“ zu sagen. Machen wir uns gemeinsam auf den
Weg zu einer Wallfahrt nach Rom, bei der wir danken können für die gemeinsame Zeit
der Treue, die Gott uns geschenkt hat. Erneuern wir im Zentrum der Christenheit das
Versprechen, das wir auf Lebenszeit gegeben haben.

Dokumentation
Predigt zur Christmette 2020 von Bischof Bertram Meier
Transeamus! Der Grenzgänger-Gott

Transeamus. In dieses Lied mündet meine Predigt ein. Es ist der Ausruf der Hirten, so wie er in der lateinischen Bibelübersetzung der Vulgata lautet, einem beliebten schlesischen Chorwerk aus dem 18. Jahrhundert entnommen:
Transeamus usque Bethlehem

et videamus hoc verbum quod factum est.

In der Einheitsübersetzung lesen wir:

„Lasst uns nach Betlehem gehen, um das Ereignis zu sehen, das uns der Herr kundgetan hat.“ (Lk 2,15)
Transeamus! Auf, lasst uns gehen! Da war sicher auch Neugier dabei. Aber wenn das alles ist? Es steckt mehr dahinter. Wäre es bloß um eine Sensation gegangen, hätten wir die Hirten von Betlehem längst vergessen. Wäre die Organisation einer Fete Gottes Interesse gewesen, dann war er schlecht beraten mit seinem Event-Manager. Denn nichts war organisiert für eine standesgemäße Geburt des Gottessohns. Doch das ist nicht der Kern der Heiligen Nacht: Auf die Botschaft kommt es an. Die aufbrechenden Hirten sind die ersten Evangelisten von Weihnachten. Sie verlassen ihre angestammten Plätze, die Hirtenfelder, und eilen zur Krippe. Weihnachten zeigt uns, wie Evangelisierung geht. Wo Jesus erscheint, kommen Menschen in Bewegung, sie brechen auf, folgen ihm nach. Entweder ist er es, der ruft, wie bei den ersten Jüngern Simon und Andreas (Mk 1,16-20), oder Menschen stoßen sich selbst in die Rippen und folgen ihm, bis er sich ihnen zuwendet und persönlich anspricht (Joh 1,35-51).