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SkF präsentiert Schau zur Woche für das Leben

Stück über Down-Syndrom

AUGSBURG/NEU-ULM/LANDSBERG – Die Pränataldiagnostik steht im Fokus der diesjährigen Woche für das Leben, die vom 14. bis 21. April bundesweit stattfindet. Das Thema der Woche lautet: „Kinderwunsch – Wunschkind – Unser Kind!“ Der Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) im Bistum Augsburg präsentiert dazu die Bühnenschau „Touchdown mini“. 

Zu sehen ist die Mini-Performance am Montag, 16. April, um 19.30 Uhr im Diako am Park in Augsburg, am Dienstag, 17. April, um 19 Uhr im Johanneshaus in Neu-Ulm sowie am Mittwoch, 18. April, um 19 Uhr im Foyer des Stadttheaters Landsberg. Junge Menschen mit Down-Syndrom führen durch das Programm und stehen danach für Fragen des Publikums zur Verfügung. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.

In der Performance geht es um ein Raumschiff vom Planeten Kumusi, um den Alltag von Menschen mit Down-Syndrom, um Dr. John Langdon-Down, um Genetik und Chromosomen. Die Veranstaltung in Augsburg wird in Kooperation mit der Down-Syndrom-Initiative „Einsmehr“ durchgeführt, in Neu-Ulm beteiligt sich die Elterngruppe „Down Kids“.

Die Bühnenschau ist aus der Ausstellung „Touchdown“ mit und über Menschen mit Down-Syndrom in der Bundeskunsthalle in Bonn hervorgegangen. Entwickelt wurde sie von einem Team um die Redaktion des Magazins Ohrenkuss, in dem junge Frauen und Männer mit Down-Syndrom mitarbeiten. Sie erzählen, wie Menschen mit Down-Syndrom früher gelebt haben, wie sie heute leben und wie sie in Zukunft leben möchten. Sie zeigen dies in Bildern und Collagen.

In den SkF-Beratungsstellen für Schwangerschaftsfragen nimmt die psychosoziale Beratung rund um Pränataldiagnostik, mit der unter anderem das Down-Syndrom festgestellt werden kann, einen immer größeren Stellenwert ein. Deshalb greift der SkF das Thema der „Woche für das Leben“ auf. Er lädt zur kritischen Auseinandersetzung mit der Pränataldiagnostik ein. 

Kehrseite der Diagnostik

„Die Entscheidung darüber, ob und was schwangere Frauen oder Paare wirklich wissen wollen, stellt sie vor viele persönliche, medizinische und ethische Fragen“, erklärt Eleonore Wolf, Leiterin der Katholischen Beratungsstelle für Schwangerschaftsfragen in Neu-Ulm: „Welche pränataldiagnostischen Angebote nehme ich wahr? Was tue ich, wenn ein auffälliger Befund diagnostiziert wird? Wie kann ich mit einem behinderten Kind leben?“ Bei einem auffälligen medizinischen Befund werde ein „Diagnostikkarussell“ in Gang gesetzt. 

Die Beratungsstellen für Schwangerschaftsfragen des SkF unterstützen Ratsuchende unterschiedlicher Nationalität und Religion. Sie bieten schwangeren Frauen und ihren Partnern auch unabhängig von der ärztlichen Beratung psychosoziale Beratung und Begleitung im Kontext von Pränataldiagnostik und bei zu erwartender Behinderung des Kindes an.