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Mehr als 300 Gäste erwartet

Afrikas Bischofskonferenzen feiern Goldenes Jubiläum

Afrikas Bischöfe feiern ab Samstag in Kampala das 50. Jubiläum ihrer Zusammenarbeit. Das sogenannte Symposium der Bischofskonferenzen von Afrika und Madagaskar (SECAM) wurde erstmals 1969 unter Papst Paul VI. (1963 bis 1978) einberufen, der damals auch persönlich die erste Papstreise der Geschichte nach Schwarzafrka absolvierte.

Zu dem zehntägigen Bischofstreffen werden mehr als 300 Gäste erwartet, darunter auch Vertreter des Vatikans sowie Kardinäle und Geistliche der Weltkirche. In der ugandischen Hauptstadt wollen die Delegierten die gemeinsame Vergangenheit reflektieren, wie SECAM-Generalsekretär Joseph Komakoma mitteilte. Hauptziel sei aber, am Ende mit dem „Kampala Document“ einen Pastoralbericht zu veröffentlichen, der „die Richtung vorgibt“, in die Afrikas Kirche in den kommenden 50 Jahren steuern solle.

Am 28. Juli soll das Jubiläum mit einem großen Gottesdienst am sogenannten Namugongo-Schrein gefeiert werden. An dieser Gedenkstätte versammeln sich jährlich Millionen Pilger, um der Märtyrer Ugandas zu gedenken, die zwischen 1885 und 1887 auf Befehl von König Mwanga II. wegen ihres christlichen Glaubens hingerichtet wurden.

Im Vorfeld des Treffens hatte Ugandas Staatspräsident Yoweri Museveni für Aufsehen gesorgt. Er kündigte im Juni an, den Bischöfen des Kontinents neue Messgewänder spendieren zu wollen. Dies sei sein Beitrag zu den Feiern.

KNA