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Auf Frühjahrsvollversammlung:

Deutsche Bischöfe wollen über Hilfe für Ukraine sprechen

Die katholische Deutsche Bischofskonferenz will sich kommende Woche bei ihrer Frühjahrsvollversammlung intensiv mit dem Krieg in der Ukraine und den humanitären Folgen befassen. Konferenz-Pressesprecher Matthias Kopp sagte der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) am Donnerstag, die seit langem geplante Tagesordnung müsse wegen des Kriegs geändert werden. Neben der innerkirchlichen Reformdebatte solle die Lage in der Ukraine im Fokus der Versammlung stehen.
Als Experten haben die Bischöfe den langjährigen Leiter der ukrainischen Caritas, Andrij Waskowycz, eingeladen. Er ist Leiter des Büros für die Koordinierung humanitärer Initiativen des Weltkongresses der Ukrainer. Ferner nehmen der Leiter des kirchlichen Osteuropa-Hilfswerks Renovabis, Thomas Schwartz, und Professor Heinz-Günther Stobbe (Münster) teil. Stobbe ist Moderator für den Arbeitsbereich Frieden der Deutschen Kommission Justitia et Pax.

Für den Eröffnungsgottesdienst der Bischofskonferenz ist zudem ein Friedensgebet für die Ukraine geplant. Die Bischöfe tagen vom 7. bis 10. März im oberfränkischen Wallfahrtsort Vierzehnheiligen.

KNA

03.03.2022 - Ausland , Bischöfe , Deutschland