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Zum Start ins neue Schuljahr

Bischof Timmerevers würdigt schwierigen Job der Religionslehrer

Zum neuen Schuljahr würdigte der katholische Dresdner Bischof Heinrich Timmerevers die Arbeit von Religionslehrerinnen und Religionslehrern. „Ich weiß, dass das für Sie keineswegs leicht ist - Sie sind häufig die einzige Lehrkraft mit diesem Fach an Ihrer Schule, haben Unterricht zu Zeiten, wenn alle anderen schon frei haben, müssen sich immer wieder rechtfertigen, dass es dieses Fach überhaupt als Unterrichtsfach gibt und vieles mehr“, schreibt der Oberhirte des Bistums Dresden-Meißen in einem am Montag veröffentlichten Brief.

„Sie gehören zu denen, die Erfahrung damit machen und haben, manchmal 'sperrige' theologische Sprache neu zu formulieren. Und Sie gehören zu denen, die als erste angesprochen werden, wenn es wieder eine von den Nachrichten gibt, die uns in der letzten Zeit jedes Mal erschüttern und neu nach Glaubwürdigkeit ringen lassen“, betont Timmerevers. Umso mehr halte er die Bereitschaft der Religionslehrer, „sich einzubringen und zu engagieren“ für außerordentlich.

Der Religionsunterricht sei „gemäß aller Statistiken“ nach wie vor attraktiv, unterstreicht Timmerevers. „Das steht oft im Gegensatz zur Distanz und kritischen Haltung, die Schülerinnen und Schüler im Übrigen zur Kirche einnehmen.“ Zugleich sei der Religionsunterricht nicht selten für die Schüler „der einzige Ort der Begegnung mit dem christlichen Glauben“. Der Glaube erweise sich dabei als „ein reicher, positiv gesellschaftsprägender Schatz“.

KNA

27.08.2019 - Bischöfe , Erziehung , Schule