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Zum Welttag des Buches

Erzbischof Becker ermutigt zum Lesen und zur Leseförderung

Vor dem Welttag des Buches am Samstag ruft der Paderborner Erzbischof Hans-Josef Becker Kinder zum Lesen und Erwachsene zur Leseförderung auf. Er selbst habe als Junge unter der Bettdecke mit der Taschenlampe oft bis weit in die Nacht hinein gelesen, erklärte der Schulbischof am Donnerstag in Paderborn. "Wer liest, lernt selber zu denken, lernt die Welt und die Menschen besser kennen, kann Erfahrungen machen, die helfen, besser zu leben, zu glauben, zu lieben und zu hoffen." Diese Lese- und Lebens-Erfahrungen wünsche er vor allem den Jüngeren.

Neue Medien hätten mehr und mehr Einzug in den Alltag gehalten, ergänzte Becker. Gleichzeitig sinke die Lesekompetenz junger Menschen. "Leseerfahrungen aber sind - so formuliert es der Dichter Erhart Kästner - die 'Bausteine aus einem Baukasten, mit dem man sein Leben lang baut'. Diese Bausteine dürfen wir, bei allem Mut zum Wandel, gerade Kindern und Jugendlichen nicht vorenthalten", betonte der Bischof.

KNA

22.04.2022 - Bildung , Bischöfe , Kinder