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Kein Rauswurf

Neue Details zu Gänsweins Auszug

Der Auszug des ehemaligen Papstsekretärs Georg Gänswein aus seinem Zimmer im Alterswohnsitz des verstorbenen Benedikt XVI. im Vatikan ist offenbar kein Rauswurf, wie in einigen Medien kolportiert. Wie die Katholische Nachrichten-Agentur (KNA) aus Vatikankreisen erfuhr, hat Gänswein schon vor Jahren eine Wohnung zwischen dem vatikanischen Gästehaus und der Audienzhalle bezogen.

Diese Dienstwohnung erwähnt Gänswein auch in seinem am Donnerstag veröffentlichten Buch; ebenso die Tatsache, dass es im Alterssitz des Papstes nur ein einzelnes Zimmer für ihn gab. In Medienberichten war zuvor von einer von Papst Franziskus persönlich unterschriebenen Kündigungsmitteilung zum 1. Februar die Rede; eine solche gab es aber offenbar nicht.

Auch die vier sogenannten geweihten Jungfrauen, die einer Laienvereinigung angehören und den ehemaligen Papst in seinen letzten Lebensjahren betreuten, werden, wie es im Vatikan heißt, in den kommenden Wochen das einstige Kloster "Mater ecclesiae" in den vatikanischen Gärten verlassen. Sie hatten dort bislang eine Etage für sich. Das gesamte Gebäude solle demnächst renoviert werden. Über die künftige Nutzung sei noch nicht entschieden.

KNA

13.01.2023 - Bischöfe , Medien , Papst Benedikt