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Übertragung live ab 18 Uhr

Weltweite Gebetsinitiative des Papstes kommt nach Altötting

Die von Papst Franziskus ausgerufene internationale Gebetsinitiative, um ein Ende der Corona-Pandemie zu erbitten, macht Station im oberbayerischen Wallfahrtsort Altötting. Das teilte die Deutsche Bischofskonferenz am Freitag in Bonn mit. Der im Vatikan zuständige Päpstliche Rat für die Neuevangelisierung habe für jeden Tag in Monat Mai einen Marienwallfahrtsort ausgewählt. In Deutschland habe er sich für Altötting entschieden. Von dort werde am 28. Mai um 18 Uhr das Gebet des Rosenkranzes weltweit übertragen.

Der Passauer Bischof Stefan Oster, in dessen Diözese der Wallfahrtsort liegt, nannte das Gebetsnetzwerk von Franziskus eine eindrucksvolle weltkirchliche Initiative. "Der Papst hat uns in der Pandemie öfter aufgerufen, auf die Kraft des Gebets zu vertrauen." Es sei ein gutes Zeichen, im Marienmonat Mai die wichtigsten Wallfahrtsorte weltweit miteinander im Gebet zu verknüpfen. "Ich bin dankbar, dass der Gnadenort von Altötting ausgewählt wurde", sagte Oster. Alle Gläubigen seien eingeladen, sich im Rosenkranzgebet zu vereinen, um ein kraftvolles Zeichen gegen Resignation und Mutlosigkeit zu setzen. "Wir dürfen hoffen und Gott hilft uns dabei."

Altötting gilt als das "religiöse Herz Bayerns". Mehr als eine Million Menschen pilgern normalerweise jährlich zur Schwarzen Madonna in der Gnadenkapelle auf dem Kapellplatz. Die vermutlich in Burgund oder am Oberrhein entstandene geschnitzte Marienfigur mit dem Jesuskind kam um 1330 nach Altötting, wo die Gottesmutter bereits seit dem 9. Jahrhundert verehrt wurde. Berichte über zwei Heilungswunder im Jahr 1489 begründeten die inzwischen über 500-jährige Tradition der Wallfahrt.

Das Rosenkranzgebet aus Altötting wird unter anderem auf der Internetseite von Vatican News/Radio Vatikan sowie als Livestream auf der Internetseite des Gnadenorts https://www.gnadenort-altoetting.de/ übertragen.

KNA

28.05.2021 - Bayern , Gebet , Papst