Gesponsert: Altötting-Tourismus

Altötting mit allen Sinnen erleben

Eine Themenführung der besonderen Art gibt es im Sommer in der Wallfahrtsstadt Altötting zu erleben. „Wir haben uns überlegt, dass wir mit unserer Idee einmal alle Sinne des Menschen ansprechen und auf diese Weise unsere Heimat etwas anders erlebbar machen“, sagt Tourismusdirektorin Ulrike Kirnich. Die Entdeckungsreise durch den Gnadenort ist ein fein abgestimmtes Menü für Gaumen, Augen, Ohren und fürs Herz. 

Abwechslungsreich und kurzweilig verrinnen die rund 90 Minuten. Im Gegensatz zu vielen anderen Führungen geraten die geschichtlichen Fakten eher in den Hintergrund und das aktive Erleben steht im Vordergrund. Ein paar Daten garnieren die Geschichte, warum Altötting das Herz Bayerns genannt wird. „Ötting“ befand sich einst im Mittelpunkt des baye­rischen Stammeslandes. Die Stadt ist über 1250 Jahren geistliches Zentrum Bayerns und hier sind die Herzen zahlreicher bayerischer Herrscher, zu denen auch Ludwig II. zählt, bestattet. 

Intensiver Duft

Die Gäste werden rund um den Kapellplatz geführt. Sie entdecken Interessantes und Geschmackvolles. Im Gewürzladen von Starkoch Alfons Schuhbeck erkunden Gaumen und Nase einige Naturprodukte. Oft ist es gar nicht leicht, diese zu erraten. Die Wucht des Gewürzduftes und die oftmals interessanten Entdeckungen der Geschmacksnerven verschmelzen zu einem aufschlussreichen Erlebnis. 

Von den Gewürzen machen die Altötting-­Entdecker einen Abstecher in die Schokoladenmanufaktur der Confiserie Dengel. Dort trifft Weihrauch auf Schokolade.
Die Hochzeit des ungleichen Paares überrascht in ihrer geschmacklichen Eleganz, wenn die Weihrauchpraline weich auf der Zunge zergeht. Nach den geschmacklichen Erlebnissen geht es weiter in die Welt der Düfte und ein Besuch im neuen Weihrauchmuseum eröffnet neue Horizonte.

Berührende Orgelklänge

Meditativ wird es bei der nächsten Station. Im Kirchenraum versinkt fast jeder in seinen Gedanken. Kraftvolle und zugleich berührende Orgelklänge dringen tief in die Seele ein. Neben der Schönheit der Orgelmusik wird auch eine beeindruckende Darbietung der Altöttinger Kapellsingknaben und Mädchenkantorei eingespielt. Die Kirche scheint, erfüllt durch den Klang von Orgel und Stimmen, zu einer Kathedrale anzuwachsen. Die Weite des Raumes ist fast greifbar. Nach dem anschließenden Ratespiel, bei dem die Entdecker unterschiedliche Dinge in kleinen Säckchen ertasten sollen, geht es wieder hinaus auf den Kapellplatz. 

Unten angekommen ist das Zentrum des Herzens Bayerns als abschließendes Ziel auserkoren: die Gnadenkapelle. Es ist der Ort, den viele mit der Hilfe der Muttergottes in einer schweren Zeit verbinden. Dort sind unzählige Votivtafeln angebracht, die Geschichten des Lebens erzählen. Geschichten, die eine dunkle Seite letztendlich doch in eine strahlend helle verwandelten. 

Kraft des Glaubens

So zeugt ein riesiges Holzkreuz vom Glück eines Mannes, der für tot erklärt wurde. Kurz vor der endgültigen Dunkelheit wurde er gerettet und wanderte deshalb Ende des vorletzten Jahrhunderts mit einem selbstgezimmerten schweren Kreuz nach Altötting. Viele dieser Geschichten sind auf den Tafeln rund um die Kapelle zu entdecken. Sie machen das greifbar, was viele Gläubige mit diesem Kraftort im Herzen Bayerns verbinden. 

Information: www.altoetting.de/tourismus

14.08.2019 - Anzeigen , Kultur