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Den Senegal im Blick

Gerade in Zeiten der Turbulenzen, die die weltweite Corona-Pandemie nicht nur hierzulande ausgelöst hat, könnte das Motto kaum passender sein: „Lasst uns nicht müde werden, das Gute zu tun“ heißt das biblische Leitwort, unter dem die diesjährigen Aktionen im Monat der Weltmission Oktober stehen. 

Mit dem Senegal rückt missio München ein Land ins Blickfeld, das zu den demokratischen Hoffnungsträgern in West­afrika zählt. Nicht nur in Politik und Wirtschaft hat es große Fortschritte gegeben, auch das Zusammenleben von Christen und Muslimen gilt als beispielhaft. Trotzdem steht das Land vor großen Herausforderungen: Durch die Ausbreitung der Wüste sind die Menschen in der Sahelzone von Dürre und Hunger bedroht. Gewalt, Krieg und Terrorismus in den nahen Ländern Mali und Niger erschüttern die gesamte Region. Und nicht zuletzt haben die harten Maßnahmen im Kampf gegen das Coronavirus die Gegensätze zwischen Arm und Reich besonders deutlich offengelegt. 

Die Unzufriedenheit, gerade unter der jungen Bevölkerung, drückte sich im Frühjahr 2021 in gewaltsamen Protesten gegen die Regierung aus. Dass die Religionen Frieden stiften können, möchte missio mit seinen senegalesischen Gästen im Aktionsmonat Oktober zeigen. 

In der Diözese Augsburg ist in diesem Monat Marie-Noelle Mendy unterwegs, eine junge Katholikin, die davon berichtet, dass das gute Miteinander junger Menschen beider Religionen im Senegal eine schöne Selbstverständlichkeit ist. Dafür, dass das so bleibt, setzt sich die junge Frau ein.

Information: www.missio.com

17.11.2021 - Anzeigen , Hilfswerke