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Nächstenliebe an erster Stelle

Deutschland im Jahr 1919: Der Erste Weltkrieg ist zu Ende, aber wegen der Wirtschaftsblockade der Alliierten prägen Hunger und Elend diese Zeit. Das Leid der Kinder ist groß. 

Sozialreformerin Eglantyne Jebb und ihre Schwester Dorothy Buxton wollen das Leid der Mädchen und Jungen nicht hinnehmen und sammeln Spenden für die Kinder der einstigen Feinde. Dafür werden sie angefeindet, doch für Jebb und Buxton steht die Nächstenliebe an erster Stelle. Mit dieser Haltung gewinnen sie viele Unterstützer.

Unter den ersten Spendern ist auch der Papst: Benedikt XV. sagt Jebb 25 000 Pfund zu, als er die Protestantin Ende 1919 zu einer Audienz empfängt. Und das ist nur der Anfang. Im selben Jahr ruft der Pontifex die katholische Kirche weltweit dazu auf, Spenden für „Save the Children“ zu sammeln – am 28. Dezember, dem Tag der Unschuldigen Kinder. Es ist der erste Spendenappell eines Papstes für eine weltliche Organisation.

Vor über 100 Jahren sagte Eglantyne Jebb: „Jeder Krieg ist ein Krieg gegen Kinder.“ Denn sie können nichts für die Konflikte der Eltern, leiden aber am stärksten unter den Folgen. Ein Satz, der leider weder an Bedeutung noch an Aktualität verloren hat.

Information: www.savethechildren.de/testamente

17.11.2021 - Anzeigen , Hilfswerke