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Widerspruch zu US-Gesetzen

Mormonen verbieten Waffen in der Kirche

In Gottesdiensten der Mormonen in den USA dürfen ab sofort keine Waffen mehr getragen werden. US-Medien zufolge ist das Verbot nun offiziell im Handbuch der „Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage“ verankert. Im Bundesstaat Texas stehe die neue Regelung in Widerspruch zu den örtlichen Gesetzen.

Dort ist es Kirchgängern ausdrücklich erlaubt, ihre lizenzierte Waffe im Gottesdienst zu tragen. Dennoch wollten die Mormonen das Verbot auch in Texas als neue Sicherheitsrichtlinie umsetzen. Nach diversen Attentaten und Amokläufen in Gotteshäusern und Schulen wird in den USA kontrovers diskutiert, ob Schulen und Kirchen sicherer werden, wenn Lehrer und Gemeindemitglieder bewaffnet sind.

KNA

30.08.2019 - Gottesdienst , Recht & Gesetz , USA