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Himmelsscheibe von Nebra

Neues virtuelles Museum vereint fünf Stationen

Ein neues virtuelles Museum macht die Himmelsscheibe von Nebra und ihre Welt über das Internet erlebbar. Das Online-Museum www.emuseum-himmelswege.de vereint die fünf Stationen der Tourismusroute Himmelswege im virtuellen Raum, wie das Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt am Freitag in Halle mitteilte.

Besucher erhalten demnach interaktive Informationen zur Himmelsscheibe im Landesmuseum für Vorgeschichte in Halle, zur Arche Nebra, der Dolmengöttin von Langeneichstädt, dem Sonnenobservatorium Goseck und dem Ringheiligtum Pömmelte.

Die runde Bronzeplatte mit ihren goldenen Mond- und Sternsymbolen gilt als die älteste bekannte Darstellung des Nachthimmels mit seinen Gestirnen. Sie wurde 1999 bei Raubgrabungen auf dem Mittelberg nahe der Stadt Nebra in Sachsen-Anhalt gefunden. Die Himmelsscheibe wird der frühen Bronzezeit zugeordnet, ihr Alter wird auf 3.700 bis 4.100 Jahre geschätzt. Sie gilt als einer der bedeutendsten archäologischen Funde in Deutschland und zählt seit 2013 zum Unesco-Weltdokumentenerbe.

KNA

18.07.2022 - Archäologie , Historisches , Medien