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Bei Generalaudienz

Papst zieht positive Bilanz seiner Reise nach Kasachstan

Papst Franziskus hat eine positive Bilanz seiner Reise nach Kasachstan in der vergangenen Woche gezogen. Bei der Generalaudienz auf dem Petersplatz hob der Papst am Mittwoch vor allem die Konferenz der Weltreligionen in der kasachischen Hauptstadt hervor. An dieser hatte er zur Eröffnung und zum Schluss als Hauptredner teilgenommen. Die dort beschlossene gemeinsame Erklärung zahlreicher Religionsgemeinschaften sei eine Fortsetzung der islamisch-christlichen Erklärung von Abu Dhabi aus dem Jahr 2019, sagte Franziskus.

Sie stehe ferner in Kontinuität zum historischen ersten Treffen der Weltreligionen für den Frieden in Assisi im Jahr 1986, das damals von Johannes Paul II. einberufen wurde. Franziskus erinnerte daran, dass das Weltgebetstreffen für den Frieden in Assisi seinerzeit vielfach "von Leuten, denen die Weitsicht fehlte", kritisiert worden sei.

In seiner Ansprache erinnerte der Papst auch an die politische Verfolgung von Gläubigen in der früheren Sowjetunion, die vielfach mit Haft, Folter und Ermordung einhergegangen sei. Den "Wahnsinn des Krieges" in der Ukraine erwähnte Franziskus bei der Generalaudienz abermals und warnte vor den Gefahren eines Atomkriegs. Er lobte die Republik Kasachstan dafür, dass sie nach dem Zerfall der Sowjetunion von Beginn an auf Atomwaffen verzichtet habe.

KNA

22.09.2022 - Papst , Reise , Weltkirche