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27.07.2016

Entsetzen über Terroranschlag auf Kirche in Frankreich

Nach der Geiselnahme und dem Mord an einem Priester in einer französischen Kirche haben Politiker und Kirchenvertreter entsetzt reagiert. Frankreichs Präsident Francois Hollande sprach am Dienstag von einem Terroranschlag. Er sagte, es gebe Verbindungen der Täter zur IS-Terrormiliz, ohne Details zu nennen. Papst Franziskus bekundete den Angehörigen der Opfer sein Beileid. Er sei "zutiefst erschüttert darüber, dass dieser Akt der Gewalt in einer Kirche während eines Gottesdienstes stattfand", betonte der Papst.
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27.07.2016

Singen, tanzen, beten - 31. Weltjugendtag in Krakau eröffnet

Foto (KNA): Teilnehmer des Weltjugendtags tragen bei der Eröffnungsmesse am 26. Juli 2016 im Blonia-Park in Krakau ein Holzkreuz und ein Bild der Gottesmutter zur Bühne. Sie singen lauthals, schwenken die Flaggen ihrer Heimatländer, tanzen, beten, bevölkern die Straßen und Plätze: Die südpolnische Metropole Krakau steht ganz im Zeichen des 31. katholischen Weltjugendtages. Am Dienstagabend hat der Krakauer Erzbischof, Kardinal Stanislaw Dziwisz, das Glaubensfest mit Hunderttausenden Teilnehmern offiziell mit einer Freiluftmesse eröffnet. Bis zum Abschlussgottesdienst am Sonntag mit Papst Franziskus in der Nähe von Krakau werden bis zu zwei Millionen Teilnehmer erwartet. Aus Deutschland sind offiziellen Angaben zufolge mindestens 15.500 Teilnehmer dabei.
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27.07.2016

Zeitung: Über 100 verheiratete Minderjährige in Niedersachsen

In Niedersachsen leben über 100 verheiratete minderjährige Flüchtlinge. Das berichtet die "Neue Osnabrücker Zeitung" (Mittwoch) unter Berufung auf eine Antwort der Landesregierung auf eine Anfrage der FDP. Demnach haben 46 von 56 angefragten Jugendämtern im Land Ende Juni 104 Verheiratete unter minderjährigen unbegleiteten Flüchtlingen gemeldet. Weitere 16 Fälle zählte die Landesaufnahmebehörde Niedersachsen (LAB NI). Zehn Jugendämter konnten keine Angaben machen.
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27.07.2016

Neue Bundesländer beteiligen sich an Hilfe für Missbrauchsopfer

Drei weitere Bundesländer beteiligen sich am Hilfesystem für Missbrauchsopfer im institutionellen Bereich. "Ich begrüße es sehr, dass mit Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Hessen weitere Länder ihre Verantwortung als Arbeitgeber für Einrichtungen tragen, in denen es zu sexuellem Missbrauch von Kindern und Jugendlichen durch Beschäftigte des Landes gekommen ist", sagte Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig (SPD) am Dienstag in Berlin.
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26.07.2016

"Tage der Begegnung" vor Weltjugendtag beendet

Mehr als 100.000 ausländische Pilger haben sich in Polen bei den "Tagen der Begegnung" auf den katholischen Weltjugendtag im südpolnischen Krakau vorbereitet. Das von allen 43 Bistümern des Landes veranstaltete umfangreiche Vorprogramm für das am Dienstagabend beginnende Großereignis endete am Montag. Dabei konnten die Gäste die Kirche in Polen sowie Land und Leute kennenlernen.
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26.07.2016

Kölner Domkapitel schaltet wegen "Pokemon Go" Anwalt ein

"Pokemon Go" treibt junge Menschen auch in den Kölner Dom - doch das Domkapitel hat für das Handyspiel mit den virtuellen Monstern in der Kathedrale wenig übrig. Ein Anwalt sei im Gespräch mit dem Hersteller Nintendo, damit der sakral genutzte Innenraum des Domes eine Pokemon-freie Zone wird, bestätigte ein Sprecher des Domkapitels am Montag auf Anfrage.
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26.07.2016

Kirche erschüttert über neuerliche Bluttat in Bayern

Mit Erschütterung haben Politik und Kirche in Bayern auf eine neuerliche Bluttat am Sonntagabend in Ansbach reagiert. Bei einer Bombenexplosion am Rande eines Open-Air-Festivals starb der mutmaßliche Täter, ein 27-jähriger abgelehnter Asylbewerber aus Syrien. Zwölf Menschen wurden verletzt, drei von ihnen schwer. Der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick äußerte sich "erschüttert, dass sich nun auch in der Erzdiözese eine solch schreckliche Bluttat ereignet habe. "Ich bin mit Gebet und Gedanken bei den Verletzten und danke allen Einsatzkräften vor Ort, die sich um die Menschen und die Aufklärung der Hintergründe der Tat bemühen."
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26.07.2016

Sportbischof Peters sieht Chancen für Olympia in Deutschland

Trotz der gescheiterten Olympia-Vorhaben in München und Hamburg glaubt der katholische Sportbischof Jörg Michael Peters an eine Perspektive für internationale Sportevents in der Bundesrepublik. "Ich sehe aber Chancen für sportliche Großereignisse, indem wir uns besinnen und von diesem Megatrend - alles noch besser, noch größer, noch teurer - wieder zu einer Normalität zurückfinden", sagte der Trierer Weihbischof der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA). Er äußerte die Hoffnung, dass Reformzusagen des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) "nicht nur leere Versprechungen, sondern wirkliche Vorhaben" seien.
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25.07.2016

Trauer nach Amoklauf - ökumenischer Gottesdienst am 31. Juli

Mit Bestürzung und Trauer haben Vertreter der beiden großen Kirchen auf den Amoklauf in München reagiert. In einem am Sonntag von der Deutschen Bischofskonferenz veröffentlichten Telegramm aus dem Vatikan an den Konferenzvorsitzenden Kardinal Reinhard Marx heißt es, Papst Franziskus nehme "Anteil an der Trauer der Hinterbliebenen und bekundet ihnen seine Nähe in ihrem Schmerz".

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25.07.2016

Ein Papst in der Straßenbahn - Weltjugendtag beginnt am Dienstag

Foto (KNA): Erste Besucher des Weltjugendtages 2016 machen am 24. Juli 2016 auf den Straßen Krakaus in Polen Musik. Hunderttausende junge Menschen treffen sich zum Beten, Singen und Feiern - und der Papst fährt Straßenbahn: Im südpolnischen Krakau beginnt am Dienstag der 31. Weltjugendtag. Bis zur Abschlussmesse mit Papst Franziskus am kommenden Sonntag werden zwischen 1,5 und 2 Millionen Besucher in der zweitgrößten Stadt Polens erwartet. Das Kirchenoberhaupt reist am Mittwoch an. Auf dem Programm von Franziskus stehen neben Begegnungen mit Jugendlichen und mehreren Gottesdiensten auch Fahrten zum meistbesuchten Pilgerort Polens, Tschenstochau (Czestochowa), sowie nach Auschwitz. Der Papst will auch Holocaust-Überlebende und Retter von Juden treffen.
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25.07.2016

Vatikan: Papst und Polens Bischöfe in Flüchtlingsfrage einig

Wenige Tage vor dem Polen-Besuch von Papst Franziskus versucht der Vatikan offenbar dem Eindruck entgegenzuwirken, die dortige katholische Kirche folge in der Flüchtlingsfrage nicht seinem Kurs. In einem ungewöhnlichen Schritt veröffentlichte das vatikanische Presseamt am Samstag eine Mitteilung über "Die Kirche in Polen und die Aufnahme von Flüchtlingen". Verfasser dieses als "Zusammenfassung" deklarierten Textes ist der Sprecher der Polnischen Bischofskonferenz, Pawel Rytel-Andrianik.
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25.07.2016

Liborifest eröffnet - Becker bittet um Gebet für Terroropfer

Im Paderborner Dom wurde unter den Klängen des Libori-Tuschs der goldene Reliquienschrein mit den Gebeinen des heiligen Liborius (348-397) aus der Krypta in den Hochchor gebracht. Der Paderborner Erzbischof Hans-Josef Becker verwies auf die vielen Terroropfer der vergangenen Monate; besonders die französischen Freunde seien betroffen. Das Bistum Le Mans im Nordwesten Frankreichs ist Partnerbistum von Paderborn. Becker rief dazu auf, das Leid der Opfer und ihrer Familien in den Tagen des Liborifestes nicht auszublenden und für sie zu beten.
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22.07.2016

Oster-Brief an seine Priester zum Umgang mit "Amoris laetitia"

Foto (KNA): Stefan Oster, Bischof von Passau, auf dem Freisinger Domberg mit einem unscharfen Kruzifix im Hintergrund. Der Passauer Bischof Stefan Oster hat für die Priester seiner Diözese Orientierungslinien im Umgang mit wiederverheirateten Geschiedenen und deren Zugang zu den Sakramenten herausgegeben. In Anbindung an das päpstliche Schreiben "Amoris laetitia" erinnert er daran, dass solche Beziehungen nach wie vor als "irregulär" eingestuft blieben, doch müsse es dem Seelsorger um "mehr Barmherzigkeit und wahrhaftige Liebe gehen". Diese Liebe sei daher nicht billig. Sie spreche auch weder in der einen noch in der anderen Richtung ein allzu schnelles Urteil. Das Schreiben ist auf www.stefan-oster.de veröffentlicht.
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22.07.2016

"Fataler Fehler" - Nach Axt-Angriff Aufrufe zur Besonnenheit

Nach der Axt-Attacke in einem Nahverkehrszug in Würzburg appellieren Vertreter von Kirche und Politik an Flüchtlingshelfer, wachsam zu sein und sich nicht entmutigen zu lassen. Der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Josef Schuster, warnte davor, nun alle Flüchtlinge oder gar Muslime unter Generalverdacht zu stellen. Am Montagabend hatte ein junger Flüchtling fünf Menschen teils schwer verletzt. Unter den Opfern sind vier Touristen aus Hongkong. Polizisten erschossen später den Täter.
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22.07.2016

Türkei setzt Menschenrechtskonvention teilweise aus

Die Türkei hat den Europarat darüber informiert, dass sie die Europäische Menschenrechtskonvention teilweise ausgesetzt hat. Das bestätigte der Sprecher des Generalsekretärs des Europarats, Daniel Holtgen, der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) am Donnerstag in Straßburg. Nach seinen Angaben bleiben in der Türkei aber mehrere Grundrechte weiter geschützt. So blieben Todesstrafe und Folter verboten. Zudem müsse vor Gericht ein faires Verfahren gewährleistet werden. Außerdem könne der Menschenrechtsgerichtshof im Einzelfall prüfen, ob die ergriffenen Maßnahmen verhältnismäßig seien oder nicht. "Das Gebot der Verhältnismäßigkeit bleibt erhalten", so der Sprecher.
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22.07.2016

Papst würdigt Mitbegründerin des Neokatechumenalen Wegs

Papst Franziskus hat Carmen Hernandez, verstorbene Mitbegründerin der katholischen Gemeinschaft "Neokatechumenaler Weg" gewürdigt. Er danke Gott für ihr Zeugnis, das "von einer aufrichtigen Liebe zur Kirche" geprägt gewesen sei, heißt es in einem Beileidsschreiben des Papstes. Hernandez habe ihr Leben der Verkündigung der christlichen Botschaft gewidmet und hierbei auch die "am meisten ausgegrenzten Personen" nicht vergessen, so der Papst. Ihr sei es um eine Wiederentdeckung der Taufe und eine fortwährende Bildung des Glaubens gegangen. Die Spanierin war am Dienstag nach schwerer Krankheit im Alter von 85 Jahren in Madrid gestorben.
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21.07.2016

Umfrage: Militärputsch in der Türkei – Alles nur inszeniert?

Der Putsch des türkischen Militärs gegen Recep Tayyip Erdoğan könnte inszeniert gewesen sein, um dem umstrittenen Präsidenten die Möglichkeit zu geben, gegen Kontrahenten und unliebsame Meinungen vorzugehen, glauben Oppositionelle und politische Beobachter. Andere gehen davon aus, dass der Staatschef den Putsch lediglich gnadenlos ausnützt. Auf jeden Fall profitiert Erdoğan am meisten von dem Ereignis. Was meinen Sie: War alles nur inszeniert? Nehmen Sie an unserer Umfrage (rechte Spalte) teil!
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21.07.2016

115.000 Pilger bei Begegnungstagen vor dem Weltjugendtag

Wenige Tage vor Beginn des Weltjugendtages haben in Polen am Mittwoch die "Tage der Begegnung" begonnen. Daran nehmen nach Angaben des zuständigen Organisationskomitees etwa 115.000 junge Pilger aus 135 Ländern teil. Die Begegnungstage finden vor dem katholischen Weltjugendtag statt, der kommende Woche in Krakau beginnt und zu dem auch Papst Franziskus erwartet wird. Bis Montag sollen die ausländischen Gäste nun Gelegenheit erhalten, die Kirche in Polen sowie Land und Leute kennenzulernen.
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21.07.2016

Studie: Keine Besserung bei Zahl der Schulabgänger ohne Abschluss

Der Anteil der Schulabgänger ohne Hauptschulabschluss stagniert nach einer Studie der Caritas weiter. Allerdings zeigen sich deutliche Unterschiede nach Bundesländern. Nach der am Mittwoch in Berlin veröffentlichten Studie des katholischen Wohlfahrtsverbandes liegt der Anteil der Schulabgänger ohne Hauptschulabschluss für das Berichtsjahr 2014 bei 5,7 Prozent und damit auf dem Niveau von 2013 und 2012 mit jeweils 5,6 Prozent. Demnach verließen rund 47.000 Jugendliche die Schule, ohne zumindest einen Hauptschulabschluss zu besitzen.
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21.07.2016

Papst trifft in Auschwitz zehn Holocaust-Überlebende

Papst Franziskus wird im ehemaligen Vernichtungslager Auschwitz mit zehn Holocaust-Überlebenden zusammentreffen. Das teilte der Vatikan am Mittwoch mit. Außerdem sei eine Begegnung mit 25 Judenrettern vorgesehen, die von der Jerusalemer Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem als "Gerechte unter den Völkern" geehrt worden seien, so Sprecher Federico Lombardi.
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21.07.2016

Kardinal Woelki appelliert an Erdogan: Demokratie erhalten

Foto (KNA): Kardinal Rainer Maria Woelki Der Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki hat den türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan aufgerufen, die Demokratie in der Türkei zu erhalten. "Ich bin erschrocken, wie sich Lage und Stimmung im Land verändert haben", schreibt der Erzbischof mit Blick auf die vergangenen Jahre am Mittwoch in einer Kolumne für die Online-Ausgabe des "stern". Dass in den vergangenen Tagen viele Türken gegen den Militärputsch demonstriert hätten, sei bewundernswert. Besorgniserregend sei, dass nun nur wenige ihre Stimme erhöben, wenn es darum gehe, Menschen vor Polizeigewalt, Lynchjustiz und der Diktatur eines Einzelnen zu bewahren.
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20.07.2016

Papst: Weltjugendtag soll Zeichen der Völkerverständigung sein

Der 31. Weltjugendtag in Krakau soll nach dem Willen von Papst Franziskus ein Signal zur Völkerverständigung aussenden. Ziel seiner Begegnung mit den Jugendlichen sei es, "ein Zeichen der Einigkeit zu bieten, ein Mosaik aus Gesichtern, die sich voneinander unterscheiden und vielen Ethnien, Sprachen, Völkern und Kulturen angehören, aber alle vereint sind im Namen Jesu", so der Papst in einer Video-Botschaft, deren Wortlaut der Vatikan am Dienstagabend veröffentlichte.
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20.07.2016

Kolpingwerk kritisiert Pläne von Ministerin Schwesig

Foto (KNA): Manuela Schwesig Das Kolpingwerk Deutschland kritisiert die Pläne von Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig (SPD) für eine Familienarbeitszeit und ein Familiengeld. "Dieses Modell wird den Eltern nicht die notwendigen Wahlmöglichkeiten bei der Vereinbarkeit von Erwerbsarbeit und Familie bringen", sagte der Bundesvorsitzende Thomas Dörflinger am Dienstag.
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20.07.2016

UN warnen Türkei vor Einführung der Todesstrafe

Die Vereinten Nationen warnen die türkische Regierung vor einer Wiedereinführung der Todesstrafe. Dies wäre "ein großer Schritt in die falsche Richtung", betonte der UN-Hochkommissar für Menschenrechte, Said Raad al-Hussein, am Dienstag in Genf. Damit würde die Türkei mit ihren internationalen Menschenrechts-Verpflichtungen brechen.
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20.07.2016

Würzburger Caritas: Junge Flüchtlinge noch besser betreuen

Nach der Axt-Attacke eines jungen Afghanen in einem unterfränkischen Regionalzug hat die Würzburger Diözesan-Caritas zu mehr Anstrengungen bei der Integration aufgerufen. Das Bistum und die Caritas seien dazu bereit, sagte der Verbandsvorsitzende, Domkapitular Clemens Bieber, am Dienstag. "Es ist aber wichtig, dass Bund, Länder und Kommunen dieses Bemühen noch stärker unterstützen." So müsse das sogenannte Clearing bei teilweise stark traumatisierten unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen angesichts der Bluttat bundesweit zum Standard werden.
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19.07.2016

Bistum will Dombesetzer zur Rückkehr in Unterkünfte bewegen

Das Bistum Regensburg will die ehemaligen Dombesetzer zur Rückkehr in die Gemeinschaftsunterkünfte bewegen und ihnen auch Hilfen zu einer freiwilligen Ausreise anbieten. Die Verhandlungen mit den Roma im Regensburger Pfarrheim Sankt Emmeram gingen aber nur schleppend voran, teilte die Diözese am Montag mit. Gleichzeitig betonte sie erneut, die Kirche habe keine hoheitlichen Vollmachten zur Gewährung von Bleiberechten. Auch Voraussetzungen für ein Kirchenasyl seien nicht gegeben.
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19.07.2016

Erzbischof Heße trifft libanesische Regierungsmitglieder

Foto (KNA): Erzbischof Stefan Heße (l.), Sonderbeauftragter der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) für Flüchtlingsfragen, und Kardinal S.S. Bechara Boutros Rai, Maronitischer Patriarch von Antiochien und des ganzen Orients, bei einem Treffen m 17. Juli 2016 in Rais Patriarchat in Bkerke im Libanon. Zum Abschluss seiner viertägigen Libanonreise hat der Hamburger Erzbischof Stefan Heße Regierungsmitglieder und religiöse Repräsentanten des Landes getroffen. Als Flüchtlingsbeauftragter der Deutschen Bischofskonferenz sprach er am Montag unter anderem mit dem Minister für Soziales, Raschid Derbas, und für Bildung, Elias Bousaab. Ferner traf er den Generalsekretär des nationalen Komitees für Interreligiösen Dialog, Muhammad Sammak. Dieser berichtete, im Libanon suchten christliche und muslimische Flüchtlinge unterschiedliche und getrennte Wege der privaten Unterbringung. Die wenigen syrischen Christen würden überwiegend von Kirchen betreut.
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19.07.2016

Kardinal sieht im Terror "großes Problem für den Islam"

Der Wiener Kardinal Christoph Schönborn erwartet "klarere Stellungnahmen von islamischen Autoritäten" gegen Terrorakte, die im Namen der Religion verübt werden. "Der Terror hat zurzeit ein islamisches Etikett - ob zu Recht oder nicht", sagte der katholische Geistliche im Interview der Tageszeitung "Standard" (Montag). Die Gewaltakte der jüngeren Vergangenheit stammten von Muslimen, nicht von Christen, Ex-Christen oder Menschen anderer Religionen. Nach den Worten des Kardinals ist das "ein großes Problem für den Islam, mit dem er sich auseinandersetzen muss".
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19.07.2016

Vatikan beobachtet Entwicklung in der Türkei

Der Heilige Stuhl ist offenbar besorgt über die weitere Entwicklung in der Türkei. Die Vatikanbotschaft in Ankara befinde sich "im Stillstand", sagte ein Kirchendiplomat, der nicht namentlich genannt werden wollte, auf Anfrage der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) am Montag. Auf die Frage, ob es nach der Niederschlagung des Putschs zu einer weiteren Islamisierung kommen werde, sagte der Vatikanmitarbeiter: "Wir hoffen es nicht." Er ergänzte: "Wir sind in Gottes Hand."
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18.07.2016

Gänswein kritisiert deutschen Weg bei Kirchenaustritten

Foto (KNA): Kurienerzbischof Georg Gänswein Kurienerzbischof Georg Gänswein fordert von der deutschen Kirche ein Ende der Exkommunikation bei Kirchenaustritten. Der Sekretär des emeritierten Papstes Benedikt XVI. und Präfekt des päpstlichen Hauses unter Papst Franziskus sagte der "Schwäbischen Zeitung" (Montag): "Das scharfe Schwert der Exkommunikation bei Kirchenaustritt ist unangemessen und korrekturbedürftig."
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18.07.2016

Papst betet mit Tausenden für Opfer von Nizza

Papst Franziskus hat mit Tausenden auf dem Petersplatz für die Opfer des Anschlags von Nizza gebetet. "Ich bin jeder trauernden Familie und der ganzen französischen Nation nahe", sagte der Papst beim Angelusgebet am Sonntag. Gott möge "jeden Plan des Terrors und des Todes vereiteln, auf dass kein Mensch mehr wage, das Blut seines Bruders zu vergießen".
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18.07.2016

Religionsführer verurteilen Putsch - keine Bedrohung für Kirche

Führer der Religionsgemeinschaften in der Türkei haben den Putschversuch von Freitagabend verurteilt. In einer gemeinsamen Erklärung bekundeten Spitzenvertreter der Muslime, der orthodoxen Christen und der Juden "Trauer über die terroristischen Angriffe, die den Frieden unserer großen Nation und der Welt stören sollten". Unterzeichnet war das am Samstag von Medien verbreitete Schreiben vom Leiter des türkischen Amts für religiöse Angelegenheiten, Mehmet Görmez, dem Ökumenischen Patriarchen Bartholomaios I. und dem türkischen Oberrabbiner Ishak Haleva.
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18.07.2016

Kardinal Marx würdigt Schäuble als überzeugten Europäer

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) hat am Freitag den Europäischen Sankt-Ulrichs-Preis 2016 erhalten. Der 73-jährige CDU-Politiker nahm die Auszeichnung in der Dillinger Studienkirche entgegen. Das Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro stiftete der Protestant an Caritas International für die Flüchtlingshilfe im Nahen Osten. Mit der Auszeichnung wurde Schäuble für seine Verdienste um die Wiedervereinigung Deutschlands und die europäische Einheit geehrt.
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15.07.2016

Bestürzung über Anschlag in Nizza

Papst Franziskus hat seine Nähe zu den Opfern des Anschlags von Nizza bekundet. Der Heilige Stuhl verurteile aufs Entschiedenste den "mörderischen Wahnsinn, Hass, Terrorismus und jeden Angriff auf den Frieden", teilte Vatikansprecher Federico Lombardi am Freitag mit. Der Vatikan habe in der Nacht mit "größter Besorgnis" die Nachrichten aus Nizza verfolgt. Papst Franziskus nehme Anteil "am Leiden der Opfer und des ganzen französischen Volks an dem Tag, der ein großer Festtag sein sollte“.
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15.07.2016

Vatikan: Kirche kann Europa nach dem Brexit helfen

Aus Sicht von Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin kann die katholische Kirche in Europa "eine wichtige Rolle" bei der Überwindung der aktuellen Krise nach dem Brexit spielen. Nach dem Votum der Briten müsse es der EU gelingen, diesen Moment "in eine Gelegenheit des tiefergehenden Nachdenkens zu verwandeln", sagte Parolin, Nummer Zwei des Vatikan, in einem Interview mit der vatikanischen Zeitung "Osservatore Romano" (Donnerstag). Dabei könnten Kirchen und christliche Gemeinden helfen, indem sie zum Verständnis der aktuellen Herausforderungen Europas beitrügen und den Dialog zwischen den unterschiedlichen Instanzen förderten.
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15.07.2016

Pfarrer von Aleppo: Lage ist aussichtslos

Die Lage im seit Tagen heftig umkämpften syrischen Aleppo ist nach Worten des dortigen lateinischen Pfarrers, Ibrahim Alsabagh, zusehends aussichtslos. Die Stadt erlebe "die schlimmsten Momente in ihrer Geschichte", sagte der Franziskaner am Donnerstag im Interview der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA).
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15.07.2016

Bistum Regensburg: Drei Dombesetzern droht Abschiebung

Foto (Mohr): Generalvikar Michael Fuchs, Domkapitular Franz Frühmorgen und Domprobst Wilhelm Gegenfurtner (von links) im Gespräch mit Sprechern der Balkan-Flüchtlinge im Regensburger Dom. Insgesamt 3 der 45 Flüchtlinge, die in der vergangenen Woche den Regensburger Dom besetzt haben, müssen nach Auskunft des Bistums mit einer Abschiebung rechnen. Bei allen anderen seien die Asylverfahren noch nicht abgeschlossen, oder es bestünden Abschiebehindernisse, teilte die Diözese am Donnerstag mit. Die Angabe des Organisators der Protestaktion, alle Beteiligten warteten täglich darauf, dass sie von der Polizei abgeholt würden, sei daher falsch. Im Übrigen sei dieser Sprecher nach der Demonstration am Samstag abgereist.
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15.07.2016

Umfrage zu Vatileaks 2: Freispruch für Journalisten – Ein gutes Urteil?

Im Prozess um den „Vatileaks 2“-Skandal hat ein vatikanisches Gericht das Urteil gesprochen: Ein Priester, der vertrauliche Informationen aus dem Vatikan an die Medien weitergab, muss hinter Gitter, eine ehemalige PR-Beraterin des Papstes kam mit einer Bewährungsstrafe davon. Zwei italienische Journalisten dagegen wurden von allen Vorwürfen freigesprochen – weil es sich bei der Pressefreiheit um ein „göttliches Recht“ handle. Ein gutes Urteil? Nehmen Sie an unserer Umfrage (rechte Spalte) teil!
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14.07.2016

ARD-Magazin: Schere zwischen Arm und Reich deutlich größer

Die Schere zwischen Arm und Reich in Deutschland geht nach einer neuen Studie deutlich weiter auseinander, als es die offiziellen Statistiken bisher ausweisen. Das berichtet das ARD-Magazin Monitor am Donnerstag. In einem Vorabbericht beruft sich das Magazin auf Einkommenszahlen von Spitzenverdienern aus mehr als 1.300 Unternehmen, die die Unternehmensberatung Kienbaum erhoben hat. Danach sind die Einkommen von Geschäftsführern von 1997 bis 2014 um 42 Prozent angestiegen. Die Einkommen von Vorständen legten um 59 Prozent zu, die von DAX-Vorständen sogar um 186 Prozent. Dagegen stiegen die Einkommen von Durchschnittsverdienern im selben Zeitraum nur um 15 Prozent.
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14.07.2016

Friedensorganisationen kritisieren "Weißbuch der Aufrüstung"

Das am Mittwoch veröffentlichte neue "Weißbuch zur Sicherheitspolitik und zur Zukunft der Bundeswehr" ist bei Friedensorganisationen auf Kritik gestoßen. "Es ist ein Weißbuch der Aufrüstung, nicht der Abrüstung", bemängelte der Referent von "Kooperation für den Frieden", Reiner Braun, in Berlin. Die Erhöhung des Verteidigungsetats von rund 35 Milliarden Euro auf bis zu 60 Milliarden Euro sei "unvereinbar mit dem Gerechtigkeitsansinnen des Grundgesetzes".
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14.07.2016

Hilfswerke befürchten mehrere Tausend Tote im Südsudan

Die Situation im Südsudan ist nach Informationen katholischer Hilfswerke dramatischer als bisher geschildert. Der Missionar Bernhard Hengl aus dem Orden der Comboni berichtete am Mittwoch den Hilfswerken missio Aachen und Misereor aus der Hauptstadt Juba, dass es dort Tausende von Toten gebe. Die kritische Situation im Südsudan hatte auch die Bundesregierung und weitere Hilfsorganisationen zu Maßnahmen gezwungen.
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14.07.2016

Erstes Treffen der Stepinac-Kommission im Vatikan

Die katholisch-orthodoxe Kommission zur Klärung der historischen Rolle des kroatischen Kardinals Alojzije Stepinac (1898-1960) hat sich erstmals im Vatikan getroffen. Das auf Wunsch des Papstes geschaffene Gremium serbischer und kroatischer Experten habe keinerlei Einfluss auf den Heiligsprechungsprozess von Stepinac, teilte der Vatikan am Mittwoch mit.
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13.07.2016

Kirchen: Übergriffe gegen Christen in Unterkünften Einzelfälle

Die beiden großen Kirchen in Deutschland sprechen sich gegen eine nach Religionen getrennte Unterbringung von Flüchtlingen aus. Hohe Qualitätsstandards, gute Betreuung, die Ermöglichung von Privatsphäre und Beschäftigungsangebote könnten Konflikte zwischen Flüchtlingen unterschiedlicher Herkunft und Religion verhindern, heißt es in einer am Dienstag in Bonn und Hannover veröffentlichten gemeinsamen Erklärung des Vorsitzenden der katholischen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, und des Ratsvorsitzenden der Evangelischen Kirche, Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm. Hier sei auch der Staat gefordert.
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13.07.2016

Sorgen um Menschen in Südsudan trotz Waffenruhe

Foto (KNA): Das erneute Aufflammen der Gewalt gibt Rätsel auf. Wie Stammesfehden den fragilen Frieden im Südsudan bedrohen. Der 22 Jahre andauernde Bürgerkrieg hinterläßt im Sudan auch viele seelische Wunden. Bild: Soldaten der SPLA liegen gelangweilt auf einem Autowrack in ihrem Headquater in Isoke. Trotz der am Montag vereinbarten Waffenruhe sorgen sich Helfer um die Menschen im Südsudan. Die Menschenrechtskommission der UN beklagte am Dienstag die Lage von Flüchtlingen in dem ostafrikanischen Staat. Europäische Union (EU), Deutsche Lepra- und Tuberkulosehilfe (DAHW) sowie Welthungerhilfe zogen ihre Mitarbeiter aus der südsudanischen Hauptstadt Juba ab. Grund waren am Wochenende neu aufgeflammte Kämpfe.
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13.07.2016

Malteser bieten neue Broschüre zum Umgang mit Demenzkranken an

Eine neue Broschüre für die Begleitung von Demenzkranken haben jetzt die Malteser herausgegeben. Unter dem Titel "Ich vergesse Dich nicht" sind praktische Tipps zum Umgang mit dem Glauben Erkrankter versammelt, wie der Malteser Hilfsdienst am Dienstag in Köln mitteilte. Die 87-seitige Broschüre mit Erklärungen, Texten und Liedern soll demnach "ein passender Wegweiser" im Alltag sein.
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13.07.2016

Europäisches Kirchenmusik-Festival beginnt am Freitag

Mit dem Eröffnungsgottesdienst im Heilig-Kreuz-Münster beginnt am Freitagabend in Schwäbisch Gmünd das Europäische Kirchenmusik-Festival 2016. Der Stuttgarter Knabenchor "Collegium Iuvenum" singt Werke aus Norwegen, Estland, Frankreich und Deutschland. "Wir lassen das Festivalmotto 'Als Mann und Frau' mit Schöpfungspsalmen und den Liebesliedern der Bibel anklingen", so Chorleiter Michael Culo. Am Samstag soll der Leiter der Internationalen Bachakademie, Hans-Christoph Rademann, den Preis der Europäischen Kirchenmusik erhalten.
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12.07.2016

Vatikan: Es gibt keine Liturgiereform

Der Vatikan dementiert Spekulationen, dass katholische Priester künftig Messen wieder mit dem Rücken zum Volk gewandt zelebrieren sollen. Das Römische Messbuch von 1970, das eine Hinwendung des Priesters zur Gemeinde vorschreibe, sei weiter in Kraft, teilte Vatikansprecher Federico Lombardi am Montagabend mit.
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12.07.2016

Vatikansprecher Lombardi geht in den Ruhestand

Foto (KNA): Federico Lombardi Vatikansprecher Federico Lombardi während einer Pressekonferenz im Vatikan am 5. Februar 2016. Vatikansprecher Federico Lombardi geht in den Ruhestand. Wie der Vatikan am Montag mitteilte, nahm Papst Franziskus den Amtsverzicht des 73-jährigen italienischen Jesuiten an. Nachfolger wird demnach vom 1. August an Lombardis bisheriger Stellvertreter, der US-Amerikaner Greg Burke. Über eine Pensionierung des gesundheitlich angeschlagenen Lombardi war bereits seit längerem spekuliert worden. Benedikt XVI. hatte ihn im Juli 2006 zum Leiter des vatikanischen Presseamtes berufen.
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12.07.2016

Flüchtlinge vom Regensburger Dom ins Pfarrheim umgezogen

Nach knapp einwöchigem Aufenthalt im Regensburger Dom sind die rund 45 Flüchtlinge in ein nahe gelegenes Pfarrheim umgezogen. "Dort gibt es wesentlich bessere Möglichkeiten zur Unterbringung", sagte ein Bistumssprecher am Montag auf Anfrage. Im Pfarrheim Sankt Emmeram am Rande der Altstadt würden nun mobile Duschen und Trennwände errichtet, um eine "gewisse Privatsphäre" zu ermöglichen. Den Flüchtlingen sei zugesichert worden, dass die Behörden auch im neuen Quartier nicht eingriffen.
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12.07.2016

Bischof erhofft von Reformationsgedenken Impulse für Ökumene

Der Magdeburger katholische Bischof Gerhard Feige erhofft vom Reformationsgedenken 2017 nachhaltige Impulse zu einer Einheit der Kirchen. Im kommenden Jahr werde die erste Jahrhundertfeier der Reformation stattfinden, "die auf guten ökumenischen Beziehungen aufbauen kann", schrieb Feige in einem neuen Magazin der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) zum Reformationsgedenken. Er ist auch Vorsitzender der Ökumene-Kommission der Deutschen Bischofskonferenz.
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11.07.2016

US-Bischöfe: Polizistenmorde "Symptom" aggressiver Rhetorik

Der katholische Bischof von Dallas, Kevin Farrell, wertet die tödlichen Schüsse auf fünf Polizisten in der Stadt als "Symptom" der aggressiven politischen Auseinandersetzung in den USA. "Wenn man die Rhetorik hört, die wir jeden Abend im Fernsehen von unseren sogenannten Führern und Politikern aufgetischt bekommen, was erwarten Sie, dass dann passiert? Diese Spannung im Land ist auf einem Allzeithoch", sagte der aus Irland stammende Geistliche der Online-Ausgabe der Zeitung "The Irish Times" (Samstag Ortszeit). Farrell wie auch der katholische Bischof von El Paso (Texas), Mark Seitz, warnten vor einer noch stärkeren Bewaffnung der Bevölkerung und einer "Militarisierung" des Landes.
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11.07.2016

Bischof Hanke wirbt bei Gläubigen für Netzwerke

Foto (KNA): Gregor Maria Hanke, Bischof von Eichstätt. Der Eichstätter Bischof Gregor Maria Hanke hat die Gläubigen dazu aufgerufen, sich angesichts eines Rückgangs christlicher Präsenz in der Gesellschaft stärker zu vernetzen. Diese Netzwerke müssten sich gemeinsam auf den Weg zu den Menschen, gerade auch zu den Kranken und den Fremden machen, forderte Hanke am Sonntag zum Abschluss der Willibaldswoche in Eichstätt. In einigen Jahren würden Christen in Deutschland in einer Minderheitensituation sein. Dies liege nicht an der Botschaft. Kirche werde aber eher als Institution, Kulturträger und Sozialkonzern wahrgenommen, nicht aber als Gemeinschaft des Heils um Jesus Christus.
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11.07.2016

Papst will Immobilienverwaltung transparenter machen

Papst Franziskus will offenbar stärker gegen Missmanagement und Vetternwirtschaft in der vatikanischen Immobilienverwaltung vorgehen. In einem am Samstag veröffentlichten Erlass verfügte er eine strikte institutionelle Trennung zwischen der Verwaltung der Häuser und Wohnungen und der Prüfung der betreffenden Bilanzen. Die Güterverwaltung des Apostolischen Stuhls (Apsa) ist demnach künftig ausschließlich für die Verwaltung zuständig, die Wirtschaftsprüfung obliegt ausschließlich dem vatikanischen Wirtschaftssekretariat. Das Gleiche gelte für die Vermögensverwaltung insgesamt sowie finanzielle Transaktionen.
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11.07.2016

Liturgiekongress in London beendet

In London geht an diesem Freitag ein mehrtägiger Liturgiekongress zuende. Seit Dienstag berieten in der britischen Hauptstadt Experten und hochrangige Geistliche unter anderem über die Auswirkungen der Theologiegeschichte auf die Gestaltung des christlichen Gottesdienstes. Einen Schwerpunkt bildeten Beiträge zu den Folgen der Liturgiereform im Zuge des Zweiten Vatikanischen Konzils (1962-1965). Das Abschlussreferat hält zur Stunde der Erzbischof von San Francisco, Salvatore Cordileone.
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08.07.2016

Vatileaks-Urteil: Freiheitsstrafen für die Hauptangeklagten

Foto (KNA): Erste Anhörung im 'Vatileaks 2'-Prozess im Vatikan am 24. November 2015. Den Angeklagten, unter anderem dem Journalisten Gianluigi Nuzzi, und der PR-Beraterin Francesca Chaouqui (2.v.r.) wird die Verbreitung vertraulicher Dokumente des Heiligen Stuhls vorgeworfen. Im Vatileaks-Prozess sind die Hauptangeklagten am Donnerstag zu mehrmonatigen Freiheitsstrafen verurteilt worden. Der spanische Priester Lucio Angel Vallejo Balda erhielt 18 Monate Haft für unerlaubte Informationsweitergabe, die italienische PR-Beraterin Francesca Chaouqui wegen Beihilfe zehn Monate auf Bewährung. Der mitangeklagte Assistent Vallejos, Nicola Maio, wurde freigesprochen. Die Prozesskosten sind von Vallejo Balda und Chaouqui zu tragen. Beide können bis Samstag Widerspruch gegen das Urteil einlegen.
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08.07.2016

Bundestag beschließt bundesweites Transplantationsregister

Die Organspende in Deutschland soll künftig besser organisiert und transparenter werden. Dazu beschloss der Bundestag am Donnerstagabend die Einrichtung eines bundesweiten Transplantationsregisters. Es soll auch dabei helfen, Spenderorgane gerecht und erfolgversprechend zu verteilen.
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08.07.2016

Bistum Regensburg will Dombesetzer umquartieren

Das Bistum Regensburg verhandelt mit den rund 45 Flüchtlingen im Dom über einen Umzug in ein anderes kirchliches Gebäude. Damit soll eine bessere Versorgung der Menschen aus Ländern des Balkans durch mehr Platz, eine Küche, Duschen sowie einem ruhigeren Umfeld gewährleistet werden, wie die Diözese am Donnerstag in einer Erklärung mitteilte. "Eine Duldung auch dieser Alternative ist von den Behörden vorerst zugesagt, es handelt sich jedoch um kein Kirchenasyl." Seit Dienstagvormittag sind die von Abschiebung bedrohten Flüchtlinge, darunter auch Kinder, im Regensburger Dom. Mit dem Protest wollen sie ein Bleiberecht in Deutschland erreichen.
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08.07.2016

Bericht: 39.000 Deutsche nutzen Pflege-Auszeit

Eineinhalb Jahre nach Inkrafttreten des Gesetzes haben 39.000 Bundesbürger eine mehrmonatige Pflege-Auszeit in Anspruch genommen. Das geht aus einem Bericht der Zeitungen der Funke Mediengruppe (Donnerstag) hervor, der sich auf Berechnungen des Bundesfamilienministeriums beruft. "Die Neuregelungen zur Vereinbarkeit von Pflege und Beruf greifen", wird Ministerin Manuela Schwesig (SPD) zitiert. "Die Auszeiten werden erfreulicherweise mehr und mehr in Anspruch genommen."
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08.07.2016

Umfrage: Präsidentenwahl in Österreich muss wiederholt werden – eine gute Nachricht?

Österreich muss erneut über seinen Bundespräsidenten abstimmen, nachdem das Verfassungsgericht die jüngste Wahl für ungültig erklärt hat – wegen zahlreicher Unregelmäßigkeiten bei der Stimmenauszählung. Erneut stehen sich nun der Grüne Alexander Van der Bellen und „Rechtspopulist“ Norbert Hofer gegenüber. Ist die Wahlwiederholung eine gute Nachricht? Nehmen Sie an unserer Umfrage (rechte Spalte) teil!
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07.07.2016

Diözese Regensburg: Kein Kirchenasyl für Dombesetzer

Foto: Wikimedia Commons/public domain Die den Regensburger Dom besetzenden Flüchtlinge vom Balkan müssen derzeit keinen Polizeieinsatz fürchten. Die Polizei werde auf Wunsch des Bistums "bei den abschiebegefährdeten Personen vorerst nicht eingreifen, obwohl es sich hierbei um kein Kirchenasyl handelt", erklärte die Diözese am Mittwoch. Asylsozialberater der Caritas wollten die Betroffenen kontaktieren, um gegebenenfalls Einzelfälle zu sichten. Es werde zudem versucht, die Menschen im Dom durch Einrichtungen der Caritas, ehrenamtliche Helfer der Malteser und den Unterstützerkreis weiter zu versorgen. Vorausgegangen waren Beratungen zwischen Polizei, Behörden und der Kirche.
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07.07.2016

Weißer Ring erwartet Abschreckung durch Sexualstrafrechts-Reform

Die Opferschutzorganisation Weißer Ring erwartet von der geplanten Reform des Sexualstrafrechts eine abschreckende Wirkung auf potenzielle Täter. "Die Reform ist ein Signal und eine Warnung an Männer: So geht es nicht", sagte die Bundesvorsitzende Roswitha Müller-Piepenkötter der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Donnerstag).
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07.07.2016

Kritik an geplantem Integrationsgesetz

Die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung hat das geplante Integrationsgesetz kritisiert. Das Gesetz drohe Migranten von Integration auszuschließen, sagte Aydan Özoguz dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (Donnerstag). "Wir bekennen uns erstmals per Gesetz zur Integration von Flüchtlingen - das ist eine wichtige Botschaft." Es fehle aber eine gesetzliche Definition der "guten Bleibeperspektive", die mittlerweile das entscheidende Kriterium beim Zugang zu Sprachkursen und Leistungen zur Ausbildungsförderung sei.
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07.07.2016

Katholiken fordern mehr Bürgernähe der EU

Vertreter katholischer Laienverbände aus Deutschland, Frankreich und Polen fordern mehr Bürgernähe der EU. Zugleich sprechen sich Vertreter des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), der polnischen Verlagsgruppe ZNAK und der Semaines Sociales de France (SSF) für einen "ehrenvollen und zukunftsträchtigen Vertragsabschluss" bei den Austrittsverhandlungen zwischen EU und Großbritannien aus. Die demokratische Entscheidung der Briten müsse respektiert werden.
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06.07.2016

970.000 Kinder von Alleinerziehenden leben von Hartz IV

Foto: KNA Knapp eine Million Kinder von Alleinerziehenden in Deutschland leben von Hartz IV. Ihnen droht damit laut einer am Mittwoch vorgestellten Studie der Bertelsmann-Stiftung in Gütersloh häufiger ein Leben in Armut als ihren Altersgenossen, die mit beiden Elternteilen aufwachsen. Jedes zweite Kind im Hartz-IV-Bezug lebe in einer Familie mit nur einem Elternteil; alleinerziehende Eltern bezögen diese Leistungen fünfmal häufiger als Paarhaushalte mit minderjährigen Kindern.
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06.07.2016

Papst Franziskus: Staaten im Syrien-Konflikt unglaubwürdig

Papst Franziskus hat das Friedensengagement vieler Staaten im Syrien-Konflikt als unglaubwürdig kritisiert. Länder, die den Konfliktparteien Waffen lieferten und zugleich Frieden für das Land forderten, seien unaufrichtig, sagte Franziskus in einer am Dienstag verbreiteten Videobotschaft. Man könne niemandem Glauben schenken, "der dich mit der rechten Hand streichelt und dich mit der linken schlägt". Während das Volk leide, würden "Unmengen an Geld" für Waffen ausgegeben.
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06.07.2016

EU-Kommission will in Sonderfällen Militär in Afrika fördern

Die EU-Kommission will Entwicklungsgelder in Zukunft auch für die Ausrüstung von Militär in Afrika einsetzen. Nach Angaben der Onlinezeitung "Euractiv" beraten die EU-Kommissare an diesem Dienstag in Straßburg darüber, ob finanzielle Mittel zur Sicherung von Stabilität und Frieden in Sonderfällen auch für Ausrüstungsgegenstände eingesetzt werden könnten. Entwicklung ohne Sicherheit und Stabilität sei nicht möglich, zitiert die Zeitung aus Kommissionskreisen. Aus diesem Grund sollten Akteure im Sicherheitsbereich besser unterstützt werden; in Sonderfällen auch Streitkräfte.
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06.07.2016

Online-Suche nach gemeinnützigen Altkleidersammlungen

Damit Kleiderspenden auch wirklich gemeinnützigen Zwecken zugutekommt, startet der Dachverband "Fair-Wertung" eine Online-Suche nach entsprechenden Abgabemöglichkeiten.
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05.07.2016

Kirchen kritisieren Rüstungsexporte in Krisengebiete

Fofo (KNA): Erzbischof Ludwig Schick Die Kirchen sehen die gestiegene Zahl der deutschen Rüstungsexporte mit Skepsis. Insbesondere die Lieferung von Waffen in Krisengebiete wie Saudi-Arabien und Katar stießen auf Kritik. Der katholische Weltkirche-Bischof Ludwig Schick (Foto) forderte transparentere Genehmigungsverfahren für Waffenexporte. Die Vorgaben für Rüstungsgeschäfte müssten verschärft werden, forderte der Bamberger Erzbischof am Montag in einem Interview der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA). Das Argument der Arbeitsplätze zähle nicht, so Schick weiter. "Die Waffenindustrie kann sich umstellen und Friedensgüter exportieren." Zudem gingen Rüstungsgüter immer noch in Länder, "die Krieg führen oder von denen aus kriegsführende Parteien in anderen Ländern mit Waffenlieferungen unterstützt werden".
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05.07.2016

Kardinal Marx: Europa und Christentum eng verbunden

Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, hat die enge Beziehung zwischen Europa und dem Christentum betont. Europa könne nicht ohne den Glauben verstanden werden und die Kirche nicht ohne die Geschichte der Freiheit, die Europa erlebt habe, so Marx beim Treffen der Generalsekretäre der Europäischen Bischofskonferenzen (CCEE) von Donnerstag bis Sonntag in Berlin. Marx ist auch Vorsitzender der EU-Bischofskommission COMECE.
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05.07.2016

Vatikan: Seeleute helfen Flüchtlingen im Mittelmeer

Der Vatikan hat den Einsatz von Seeleuten zur Rettung von Flüchtlingen auf dem Mittelmeer gewürdigt. Die Besatzungen von Handelsschiffen hätten tausenden Menschen, die mit überfüllten und nicht fahrtüchtigen Booten nach Europa kommen wollten, in humanitären Notlagen geholfen, heißt es in einer am Montag veröffentlichten Botschaft des päpstlichen Migrantenrats. Die Mannschaften und die Schifffahrt leisteten zudem durch ihre Arbeit einen "essenziellen Beitrag" für das tägliche Leben aller.
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05.07.2016

Staatsanwälte in Vatileaks-Prozess fordern Haftstrafen

Im aktuellen Vatileaks-Prozess hat die vatikanische Staatsanwaltschaft mehrjährige Haftstrafen für die Hauptangeklagten verlangt. Die Staatsanwälte Giampiero Milano und Roberto Zannotti warfen drei früheren Vatikan-Mitarbeitern - dem Priester Angel Lucio Vallejo Balda, der PR-Beraterin Francesca Chaouqui und Vallejo Baldas Assistenten Nicola Maio - in ihrem Schlussplädoyer am Montag die Bildung einer kriminellen Vereinigung mit dem Ziel der Veröffentlichung sensibler Informationen vor. Wie das vatikanische Presseamt am Montagabend mitteilte, forderten sie für Chaouqui drei Jahre und neun Monate Freiheitsentzug, für Vallejo Balda drei Jahre und einen Monat und für Maio ein Jahr und neun Monate.
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04.07.2016

Papst und Kirchen rufen zu mehr Einsatz für Europa auf

Zum Abschluss eines ökumenischen Kongresses in München haben hochrangige Kirchenvertreter am Wochenende zu einem entschiedeneren Einsatz für Europa aufgerufen. In einer Videobotschaft betonte Papst Franziskus, es sei Zeit, sich zusammenzutun, "um mit wahrhaft europäischem Geist die Problematik unserer Zeit anzugehen". Vielleicht habe es noch nie eine solche Notwendigkeit gegeben, zusammenzustehen und solidarisch zu handeln, ergänzte der Ökumenische Patriarch Bartholomaios I. ebenfalls per Videobotschaft.
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04.07.2016

Zeitung: Deutsche Rüstungsexporte 2015 nahezu verdoppelt

Foto (KNA): Kampfpanzer Leopard 2 A6 Die deutschen Rüstungsexporte haben sich im vergangenen Jahr laut einem Zeitungsbericht nahezu verdoppelt. "Im Jahr 2015 wurden Einzelgenehmigungen für die Ausfuhr von Rüstungsgütern in Höhe von 7,86 Milliarden Euro erteilt", heißt es im "Rüstungsexportbericht 2015" des Bundeswirtschaftsministeriums, den das Bundeskabinett am Mittwoch beschließen wird und der der "Welt am Sonntag" vorliegt. 2014 hatte die Bundesregierung Rüstungsexporten im Wert von 3,97 Milliarden Euro eine Ausfuhrgenehmigung erteilt.
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04.07.2016

Gedenken an Beginn der Somme-Schlacht vor 100 Jahren

Briten, Franzosen und Deutsche haben im nordfranzösischen Thiepval des Beginns der Somme-Schlacht vor 100 Jahren gedacht. An der feierlichen Zeremonie am Ehrenmal für die britischen Gefallenen nahmen neben Staatspräsident Francois Hollande der Premierminister Großbritanniens, David Cameron, sowie Altbundespräsident Horst Köhler teil. Außerdem waren Prinz Charles mit seiner Frau Camilla sowie den Söhnen Harry und William mit dessen Frau Kate unter den rund 10.000 Teilnehmern. Mit dabei war auch die französische Front-National-Chefin Marine Le Pen.
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04.07.2016

Künftiger Limburger Bischof Bätzing sieht sich als Teamspieler

Der künftige Bischof von Limburg, Georg Bätzing, will sein neues Amt als Teamspieler ausüben. "Ich habe immer im Team gearbeitet und kann mir das auch eigentlich gar nicht anders vorstellen, als dass man Auftrag und Amt in der Kirche gemeinsam vollzieht und gemeinsam ausübt", sagte Bätzing, aktuell Generalvikar des Bistums Trier, am Freitag vor Journalisten in der Moselstadt. Er freue sich auf seine neue Aufgabe. "Ich will alles geben", sagte der Geistliche.
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01.07.2016

Trierer Generalvikar Bätzing wird neuer Bischof von Limburg

Foto (KNA): Monsignore Georg Bätzing, Generalvikar des Bistums Trier. Der Trierer Generalvikar Georg Bätzing wird neuer katholischer Bischof von Limburg. Der 55-Jährige folgt damit auf Franz-Peter Tebartz-van Elst, der vor mehr als zwei Jahren im Zuge der Finanzaffäre um das neue Bischofshaus vom Amt zurücktrat. Bätzings Ernennung durch Papst Franziskus wurde am Freitag zeitgleich im Vatikan, in Limburg und in Trier bekanntgegeben.
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01.07.2016

Europäische Bischofskonferenzen beraten über Flüchtlingskrise

Bis zum Sonntag beraten die Generalsekretäre der Europäischen Bischofskonferenzen (CCEE) in Berlin über den Umgang mit Flüchtlingen und Migration. CCEE-Generalsekretär Duare da Cunha und der Sekretär der Deutschen Bischofskonferenz, Hans Langendörfer, eröffneten die Tagung am Donnerstag. Das turnusgemäße Treffen stellt "Solidarität als konkrete Dimension der Barmherzigkeit" in den Mittelpunkt.
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01.07.2016

Vatikan schult syrische Bischöfe in Projektmanagement

Der Vatikan schult syrische Bischöfe und Kirchenmitarbeiter zur Organisation humanitärer Hilfsaktionen. Gegenstand des viertägigen Kurses sind Grundlagen der Vorbereitung, Durchführung und Evaluierung von Hilfsprojekten, wie der Vatikan am Donnerstag mitteilte. Organisiert wird das Treffen nahe der libanesischen Hauptstadt Beirut vom Päpstlichen Rat "Cor Unum", der für die Koordinierung kirchlicher Nothilfe zuständig ist, in Zusammenarbeit mit den katholischen Hilfswerken Catholic Relief Service, "Kirche in Not" und Missio.
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01.07.2016

Augsburger Gericht kippt Kopftuchverbot für Rechtsreferendarin

Das in Bayern seit acht Jahren geltende Kopftuchverbot für Rechtsreferendarinnen ist rechtswidrig. Es handele sich um einen Eingriff in die Religions- und Ausbildungsfreiheit ohne gesetzliche Grundlage, entschied das Verwaltungsgericht Augsburg am Donnerstag. Die bayerische Landesregierung kündigte Berufung an. Geklagt hatte eine Jura-Studentin mit deutscher und pakistanischer Staatsangehörigkeit im sogenannten Vorbereitungsdienst.
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01.07.2016

Erzbischof Becker prangert "Schattenseiten" der Wirtschaft an

Der Paderborner Erzbischof Hans-Josef Becker hat "versteckte Schattenseiten weltweiten Wirtschaftens" angeprangert. "Ungerechtigkeiten beginnen bei systematisch nicht ausbezahlten Überstunden und verfestigen sich bei der Vorenthaltung verbriefter Rechte bei lebensbedrohlichen Arbeitsbedingungen", sagte er laut Redemanuskript bei einem Unternehmertag am Donnerstagabend in Dortmund. Als Beispiele nannte der Erzbischof niedrige Löhne in China, Indonesien und anderswo, die "Waren für uns als Konsumenten, Händler und weiterverarbeitende Produzenten" günstig machten.
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01.07.2016

Briten stimmen für Brexit: Sollte auch Deutschland die EU verlassen?

Brexit lautet das Schlagwort: Der bevorstehende EU-Austritt des Vereinigten Königreiches sorgt europaweit für Diskussionen. Andere Länder könnten nachziehen. Sollte auch Deutschland die Europäische Union verlassen? Nehmen Sie an unserer Umfrage (rechte Spalte) teil!
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