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Papst an Klimagipfel:

Hört den Schrei der Erde und der Armen!

Vom UN-Klimagipfel, der an diesem Sonntag in Glasgow begonnen hat, hat Papst Franziskus "konkrete Ergebnisse" gefordert. "Der Schrei der Erde und der Armen" müsse endlich gehört werden, sagte er am Sonntag beim Mittagsgebet auf dem Petersplatz. Nur so gebe es eine konkrete Hoffnung für künftige Generationen.

Dabei wies der Papst auf eine Fotoausstellung hin, die derzeit unter den Kolonnaden des Petersplatzes zu sehen ist. Dort hat ein aus Bangladesch stammender Künstler Aufnahmen zum Thema der Umwelt- und Sozialenzyklika des Papstes, "Laudato si" (2015), ausgestellt.

Bereits Anfang Oktober hatte Franziskus im Vatikan dem Präsidenten der UN-Klimakonferenz COP26, Alok Sharma, einen gemeinsamen Klima-Appell aller Weltreligionen überreicht. Darin fordern Religionsführer und Naturwissenschaftler, die bereits vereinbarte Begrenzung des Temperaturanstiegs um 1,5 Grad Celsius schnellstmöglich umzusetzen.

Unter Leitung von Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin entsendet der Heilige Stuhl eine eigene Delegation nach Glasgow. Ein zwischenzeitlich erwarteter Besuch von Franziskus bei der COP26 ist mittlerweile sehr unwahrscheinlich.

KNA

02.11.2021 - Klimawandel , Papst , Politik