Im Blickpunkt
Was uns bewegt
Umfrage
Sollten ältere Menschen für das Boostern eine Impf-Priorisierung erhalten?

Boostern gilt als probates Mittel zur Bekämpfung der Corona-Pandemie. Um die Booster-Quote bei älteren Menschen zu erhöhen, fordert Patientenschützer Eugen Brysch für diese eine erneute Impf-Priorisierung. Wäre das eine sinnvolle Maßnahme oder eher unnötig?

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Umfrage
Sollten todkranken Menschen Organe von Tieren transplantiert werden?

Ein Schwein ist in den USA erstmals als Organspender eingesetzt worden. Ärzte transplantierten einem todkranken Mann ein genmodifiziertes Schweineherz. Kann mit dem Verfahren dem Mangel an Spender­organen künftig abgeholfen werden? Was meinen Sie?

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Heiliger des Tages: 25. Januar
Pauli Bekehr

Heute feiert die Kirche den Tag, an dem der Christenverfolger Saulus vor Damaskus eine Christusvision hatte, sich bekehrte und zum Völkerapostel wurde. Die Theologie, die er in seinen Briefen entfaltet, prägt die Kirche und ihre Verkündigung bis zum heutigen Tag.

Bistum Regensburg
Sonderthemen und Veranstaltungen
Dokumentation
Predigt zu Weihnachten 2021 von Bischof Dr. Bertram Meier
Wer führt Regie? Stimmen, Wörter und das eine Wort

Womit fängt es an, das Johannes-Evangelium? „Im Anfang war das Wort.“
Was fangen wir damit an? Können wir überhaupt etwas damit anfangen?
Wir sprechen eine andere Sprache: „Im Anfang war die Tat.“ So lesen wir bei Johann Wolfgang von Goethe als Inbegriff neuzeitlichen Selbstbewusstseins. Es ist eine erregende Szene, die der große Dichter und Denker da beschreibt: Faust denkt nach über dieses Evangelium vom Anfang: „Auf einmal sehe ich Rat und schreibe getrost: Im Anfang war die Tat.“ Doch unmittelbar nachdem das getrost geschrieben ist, erscheint der Teufel auf der Bühne: Es ist eine teuflische Sache, wenn die Welt (und auch die Kirche!) ein Produkt der eigenen Tat wird, wenn der Mensch sich selbst macht: Der „gemachte Mann“! Doch wehe ihm, wenn er merkt, dass alles nur Mache war! Übrigens auch in der Liebe: Wir können es uns nicht selbst besorgen. Liebe können wir uns nicht selbst machen.
„Hier sitz’ ich, forme Menschen nach meinem Bilde ...“ (Prometheus). Dann haben wir die Bescherung: schöne Bescherung, aber nicht weihnachtlich! Wenn am Anfang die Tat steht, dann wissen wir am Ende nicht mehr, wo wir anfangen sollen und dürfen und vor allem auch, wo wir aufhören müssen. Eine Frucht dieser Einstellung ernten wir in den Diskussionen, die uns bewegen: Wo beginnt menschliches Leben und wo hört es auf? Was tun mit Embryonen, von denen man glaubt, dass es Menschen mit Behinderung werden? Was tun mit Pflegebedürftigen, die jahrelang dahinvegetieren?