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Bistum Augsburg
Was uns bewegt
Umfrage
Sollten todkranken Menschen Organe von Tieren transplantiert werden?

Ein Schwein ist in den USA erstmals als Organspender eingesetzt worden. Ärzte transplantierten einem todkranken Mann ein genmodifiziertes Schweineherz. Kann mit dem Verfahren dem Mangel an Spender­organen künftig abgeholfen werden? Was meinen Sie?

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Umfrage
Aufarbeitung kirchlicher Missbrauchsfälle: Aufgabe des Staates oder der Kirche?

Aufklärung der Missbrauchsfälle in der Kirche ist das Gebot der Stunde. Einige Bischöfe sprechen sich für eine staatliche Aufarbeitung aus. Andere befürchten, dass das Strafrecht zu kurz greifen könnte, und sehen weiterhin die Kirche in der Pflicht. Wer sollte hier tätig werden? 

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Heiliger des Tages: 28. Januar
Hl. Thomas von Aquin

Der Dominikaner Tommaso de Aquino aus der Gegend um Neapel wurde Professor an den berühmtesten Universitäten und stellt mit seinen bedeutenden theologischen Schriften den Gipfel der mittelalterlichen Gelehrsamkeit dar. Der Kirchenlehrer starb 1274.

Bistum Regensburg
Sonderthemen und Veranstaltungen
Dokumentation
Predigt zu Weihnachten 2021 von Bischof Dr. Bertram Meier
Wer führt Regie? Stimmen, Wörter und das eine Wort

Womit fängt es an, das Johannes-Evangelium? „Im Anfang war das Wort.“
Was fangen wir damit an? Können wir überhaupt etwas damit anfangen?
Wir sprechen eine andere Sprache: „Im Anfang war die Tat.“ So lesen wir bei Johann Wolfgang von Goethe als Inbegriff neuzeitlichen Selbstbewusstseins. Es ist eine erregende Szene, die der große Dichter und Denker da beschreibt: Faust denkt nach über dieses Evangelium vom Anfang: „Auf einmal sehe ich Rat und schreibe getrost: Im Anfang war die Tat.“ Doch unmittelbar nachdem das getrost geschrieben ist, erscheint der Teufel auf der Bühne: Es ist eine teuflische Sache, wenn die Welt (und auch die Kirche!) ein Produkt der eigenen Tat wird, wenn der Mensch sich selbst macht: Der „gemachte Mann“! Doch wehe ihm, wenn er merkt, dass alles nur Mache war! Übrigens auch in der Liebe: Wir können es uns nicht selbst besorgen. Liebe können wir uns nicht selbst machen.
„Hier sitz’ ich, forme Menschen nach meinem Bilde ...“ (Prometheus). Dann haben wir die Bescherung: schöne Bescherung, aber nicht weihnachtlich! Wenn am Anfang die Tat steht, dann wissen wir am Ende nicht mehr, wo wir anfangen sollen und dürfen und vor allem auch, wo wir aufhören müssen. Eine Frucht dieser Einstellung ernten wir in den Diskussionen, die uns bewegen: Wo beginnt menschliches Leben und wo hört es auf? Was tun mit Embryonen, von denen man glaubt, dass es Menschen mit Behinderung werden? Was tun mit Pflegebedürftigen, die jahrelang dahinvegetieren?